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Analysen - Ausland
19.11.2010
SABMiller international bestens aufgestellt
boerse.de-Aktienbrief

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Rosenheim (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "boerse.de-Aktienbrief" kaufen die SABMiller-Aktie (ISIN GB0004835483/ WKN 861038) erstmals für ein Basisdepot ein.

SABMiller zähle nach dem Aufstieg zum 1. November zu den jüngsten Gesichtern in dem Unternehmens-Pool der Experten, könne aber schon auf eine mehr als 100-jährige Historie zurückblicken. So habe Castle Breweries bereits 1895 in der Nähe von Johannesburg als ältester Vorläufer dieses internationalen Brauerei-Riesen mit der Bierherstellung begonnen. Obwohl 1910 mit Rhodesian Breweries eine erste Auslandstochter im heutigen Simbabwe gegründet worden sei, habe sich South African Breweries, kurz SAB, lange Zeit ausschließlich auf den Heimatmarkt beschränkt. Erst in den 70er- und 80er-Jahren seien weitere Brauereien in Botswana und Angola gegründet bzw. die Compania Cervezera de Canarias auf den Kanarischen Inseln übernommen worden.

Der weltweite Siegeszug sei dann in den 90ern gestartet, denn SAB habe Konkurrenten in Ungarn, China, Rumänien, Polen, der Slowakei, Russland und Tschechien geschluckt. Der heutige Bier-Gigant sei schließlich 2002 entstanden, als von Philip Morris (heute Altria (ISIN US02209S1033/ WKN 200417) deren Tochter Miller Brewing übernommen worden sei. Da die Zahlung des Kaufpreises zum Teil in Aktien erfolgt sei, halte das Tabak-Unternehmen noch immer 27% der SABMiller-Anteile und sei damit größter Aktionär der weltweiten Nummer zwei im Biergeschäft.

Heute beschäftige der Konzern mehr als 70.000 Mitarbeiter in 31 Ländern und produziere jedes Jahr rund 213 Mio. Hektoliter Bier. Beim Verkauf würden die Südafrikaner dreigleisig fahren. So werde der Gerstensaft sowohl unter bekannten Premium-Marken wie Pilsner Urquell, Miller Genuine Draft, Grolsch oder Peroni als auch unter 200 weiteren regionalen Marken ausgeschenkt. Dabei sei SABMiller mittlerweile insbesondere in Lateinamerika gut positioniert (Umsatzanteil 31%). Außerdem betreibe das Unternehmen seit 2008 auf dem nordamerikanischen Kontinent das Joint Venture MillerCoors mit dem Konkurrenten Molson Coors (ISIN US60871R2094/ WKN A0DPTB).

Daneben sei SABMiller inzwischen einer der weltweit größten Abfüller für den Coca-Cola-Konzern (ISIN US1912161007/ WKN 850663). Und in Panama werde diese Aufgabe auch für dessen härtesten Rivalen PepsiCo (ISIN US7134481081/ WKN 851995) übernommen.

Im vergangenen Geschäftsjahr (per 31. März) habe SABMiller Umsätze von 18,0 Mrd. US-Dollar (-4%) erzielt, wobei 2,1 Mrd. US-Dollar Nettogewinn eingefahren (-3%) worden seien.

Als Investment zeichne sich SABMiller in der Zehn-Jahres-Betrachtung bei unterdurchschnittlichem Anlage-Risiko (Verlust-Ratio 2,11) im Mittel durch 15% Kursanstieg p.a. aus (Gewinn-Konstanz 88%; Dividenden-Rendite 2,1%). Damit habe der britische Leitindex FTSE (ISIN GB0001383545/ WKN 969378) seit 2000 in jedem Jahr geschlagen werden können.

Nachdem die Experten von die Aktie gerade erst in ihre Unternehmens-Riege aufgenommen hätten, würden sie nun gleich die Gelegenheit nutzen, um SABMiller erstmals für ein Basisdepot einzukaufen. Denn durch die etwas schwächere Kursentwicklung im Oktober sei gemäß der Aktienbrief-Strategie ein Nachkaufsignal generiert worden, während aktuell nur noch 3% fehlen würden, um neue historische Höchststände zu erklimmen. Und darüber sei der Weg dann aus technischer Sicht nach oben vollkommen offen, sodass die Aktie schon bald wieder kräftig durchstarten dürfte. Rein rechnerisch winke dabei auf Sicht der kommenden fünf Jahre eine lukrative Gewinn-Chance von 105%.

Die Experten von "boerse.de-Aktienbrief" kaufen die SABMiller-Aktie erstmals für ein Basisdepot ein. (Ausgabe 227 vom 17.11.2010) (19.11.2010/ac/a/a)

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