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News - DAX 100
19.11.2010
Wave XXL-OS auf Infineon für Spekulative
X-markets by Deutsche Bank

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Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Wie das X-markets-Team der Deutschen Bank berichtet, bietet die Deutsche Bank einen Wave XXL Call-Optionsschein (ISIN DE000DE3H068/ WKN DE3H06) sowie einen Wave XXL Put-Optionsschein (ISIN DE000DE3H0K9/ WKN DE3H0K9) auf die Aktie von Infineon (ISIN DE0006231004/ WKN 623100) für spekulative Anleger als Strategie der Woche an.

Infineon zähle mit einer Performance von mehr als 60 Prozent seit Jahresbeginn derzeit zu einem der besten Werte im DAX. Das Unternehmen habe besonders von der anziehenden Nachfrage nach Computern und der guten Auftragslage in der Automobilbranche profitiert, schließlich würden die Chips von Infineon nicht nur im Kommunikationsbereich und bei Computern zum Einsatz kommen, sondern auch im Automobilbau. Der Prognose des Branchenverbandes Semiconductor Industry Association (SIA) zufolge sollte sich die positive Entwicklung in dieser Branche angesichts der voranschreitenden Konjunkturerholung und eines steigenden Konsumentenvertrauens bis 2012 fortsetzen.

Nach dem oben genannten Brachenverband sei nach dem Rekordjahr 2010 mit einem Zuwachs beim Wert der weltweit verkauften Halbleiterprodukte um 32,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr in den kommenden Jahren mit einer Abschwächung der Zuwachsraten auf 6,0 Prozent für 2011 und 3,4 Prozent für 2012 zu rechnen.

Bei Infineon habe sich die hervorragende Geschäftsentwicklung der vergangenen Quartale auch im vierten Quartal 2010 fortgesetzt. Dadurch habe das Unternehmen im Ende September abgelaufenen Geschäftsjahr 2010 die Umsatzerlöse um mehr als 50 Prozent von 2,18 Mrd. Euro auf 3,30 Mrd. Euro gesteigert. Beim Konzernergebnis habe die positive Entwicklung nach einem Fehlbetrag von 674 Mio. Euro im Vorjahr zu einem Überschuss von 660 Mio. geführt. An dem guten Ergebnis wolle der Konzern auch seine Aktionäre beteiligen und plane die Ausschüttung einer Dividende von 0,10 Euro je Anteilschein.

Die zweite Dividendenzahlung in der Unternehmensgeschichte solle jedoch nicht die letzte bleiben, denn der Vorstandsvorsitzende Peter Bauer habe angekündigt, dass man künftig zu den Unternehmen gehören wolle, die kontinuierlich eine Dividende ausschütten würden. Auf das Geschäftsjahr 2011 blicke der Vorstand ähnlich zuversichtlich wie die SIA und erwarte einen Umsatzanstieg von nahezu 10 Prozent sowie eine Segmentergebnismarge im mittleren bis hohen 10-Prozent-Bereich.

Aus charttechnischer Sicht habe die Infineon-Aktie Ende April 2005 eine Aufwärtsbewegung begonnen, welche das Papier über 8,28 Euro am 15. November 2005 und 9,79 Euro am 15. November 2006 bis Mitte Juli 2007 auf 13,63 Euro geführt habe. Nachdem der Kursnotierung im September 2007 ein neues Hoch verwehrt geblieben sei, sei sie unter das letzte Tief bei 10,49 Euro zurückgefallen und habe damit eine längere Abwärtsbewegung begonnen. Habe Infineon am 15. November 2007 noch bei 9,10 Euro notiert, habe sich die Dynamik der Abwärtsbewegung im September 2008 beschleunigt, sodass ein Anteilschein am 14. November 2008 nur noch 2,21 Euro wert gewesen sei.

Ihren bisherigen Tiefpunkt habe die Aktie Mitte März 2009 mit 0,38 Euro erreicht. Doch ebenso schnell, wie sie zuvor gefallen sei, habe sich die Kursnotierung wieder erholt, im Mai 2009 die 200-Tage-Linie nach oben durchbrochen und am 13. November 2009 schon wieder bei 3,38 Euro gelegen. Diese Aufwärtsbewegung habe sich bis April 2010 fortgesetzt, wo es ausgehend von 5,58 Euro zu einer mehrmonatigen Konsolidierung gekommen sei. Dabei habe sich die 200-Tage-Linie zweimal als Unterstützung bewährt. Vor vier Wochen habe die Aktie das Hoch bei 5,58 Euro überwunden, welches nun als potenzielle Unterstützung diene. Die nächste Herausforderung könnte in Form des Hochs vom September 2008 bei 6,40 Euro warten.

Spekulativ orientierte Anleger, die davon ausgehen würden, dass Infineon der Anstieg über diesen Widerstand gelinge und die Aktie anschließend zum Widerstand bei 7,07 Euro vorstoße, könnten mit dem Wave XXL Call-Optionsschein der Deutschen Bank an steigenden Kursen der Aktie überproportional und ohne Laufzeitbegrenzung partizipieren. Das Stopp-Loss-Niveau dieses Produktes, das mit einem variablen Hebel von aktuell 3,56 ausgestattet sei, befinde sich derzeit bei 5,00 Euro.

Spekulative Anleger, die meinen würden, dass die Aktie ihre Aufwärtsbewegung nicht fortsetze, sondern im Bereich 6,40 Euro von einem Rücksetzer ausgehen würden, könnten dagegen mit dem Wave XXL Put-Optionsschein der Deutschen Bank auf eine fallende Kursnotierung spekulieren. Auch dieses Produkt weise keine Laufzeitbegrenzung auf und verfüge über einen variablen Hebel, der aktuell bei 4,37 liege. Das Stopp-Loss-Niveau befinde sich aktuell bei 7,55 Euro. (19.11.2010/oc/n/d)



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