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Analysen - Ausland
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14.12.2010
Ryanair - irische Regierung schlägt Senkung der Fluggastabgabe vor
UniCredit Research
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München (aktiencheck.de AG) - Uwe Weinreich, Analyst von UniCredit Research, stuft die Aktie von Ryanair (ISIN IE00B1GKF381/ WKN A0MJ5T) unverändert mit "hold" ein.
Die irische Regierung habe vorgeschlagen, die Fluggastabgabe ab dem 1. März 2011 vorübergehend von 10,00 EUR auf 3,00 EUR zu senken. In den vergangenen Jahren habe Ryanair die Kapazitäten am Dubliner Flughafen deutlich reduziert, da das Unternehmen nicht in der Lage gewesen sei, die Abgabe an die Passagiere weiterzureichen. Die vorgeschlagene Änderung wäre daher für Ryanair eine Erleichterung.
Bei UniCredit Research habe man die Nettogewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr 2010/11 von 345 Mio. EUR auf 365 Mio. EUR erhöht. Das EPS sehe man somit bei 0,25 EUR (KGV: 15,5). Das Unternehmen stelle derweil einen Nettogewinn von 380-400 Mio. EUR in Aussicht. Hierin seien die Belastungen infolge des Vulkanausbruchs auf Island (32 Mio. EUR) nicht inbegriffen. Nach Berechnung von UniCredit Research werde Ryanair das EPS in den Geschäftsjahren 2011/12 und 2012/13 auf 0,36 EUR bzw. auf 0,44 EUR steigern. Das Kursziel der Aktie belasse man bei 3,80 EUR.
Die Analysten von UniCredit Research vergeben weiterhin das Rating "hold" für den Anteilschein von Ryanair. (Analyse vom 14.12.10) (14.12.2010/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens. Weitere möglichen Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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