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News - Ausland
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16.12.2010
BP und Partner werden von US-Regierung verklagt
aktiencheck.de
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London (aktiencheck.de AG) - Der britische Ölkonzern BP plc (ISIN GB0007980591/ WKN 850517) sowie einige Partnerunternehmen wurden von der US-Regierung wegen der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko verklagt.
Wie am Mittwoch bekannt wurde, hat die US-Regierung demnach BP, den amerikanischen Öl- und Gasproduzenten Anadarko Petroleum Corp. (ISIN US0325111070/ WKN 871766), die Sparte MOEX der japanischen Handelsgesellschaft Mitsui & Co. Ltd. (ISIN JP3893600001/ WKN 853656), die Transocean Ltd. sowie den Versicherer Lloyds of London auf Schadenersatz verklagt. In der Klageschrift werden den Unternehmen Verstöße gegen US-Umweltgesetze und Sicherheitsvorschriften vorgeworfen.
Die Höhe der Schadenersatzforderung wurde nicht beziffert. Sie könnte sich jedoch auf bis zu 21 Mrd. Dollar belaufen. Ziel der Klage sei es, die Firmen für alle entstandenen Kosten haftbar zu machen, wobei ein Großteil der Kosten aus den umfangreichen Reinigungsarbeiten entstanden ist.
Im April dieses Jahres war die Bohrinsel "Deepwater Horizon" im Golf von Mexiko explodiert und untergegangen. Dies hatte die verheerendste Umweltkatastrophe in der US-Geschichte zur Folge.
Die Aktie von BP notiert in London momentan bei 466,12 Pence (-2,19 Prozent). (16.12.2010/ac/n/a)
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