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Analysen - Nebenwerte
09.02.2011
Porsche Kapitalerhöhung im ersten Halbjahr 2011
Hamburger Sparkasse

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Hamburg (aktiencheck.de AG) - Bernd Schimmer und Tina Hecking-Veltman, Analysten der Hamburger Sparkasse, stufen die Vorzugsaktie von Porsche (ISIN DE000PAH0038/ WKN PAH003) weiterhin mit "halten" ein.

Bei der Porsche Automobil Holding SE handle es sich um eine reine Holdinggesellschaft. In ihr lägen einerseits die Beteiligung an Volkswagen (ISIN DE0007664005/ WKN 766400), die sich auf 32,2% des Kapitals bzw. 50,74% der Stimmrechte belaufe, sowie andererseits der Anteil an der Porsche Zwischenholding GmbH Konzern in Höhe von 50,1%. In dieser Zwischenholding liege der operative Kern des Autobaus, der in der Porsche AG zusammengefasst sei. Die restlichen 49,9% an der Zwischenholding würden beim Volkswagen-Konzern liegen, der für diesen Anteil 3,9 Mrd. EUR gezahlt habe. Die Porsche Automobil Holding SE erziele keinen Umsatz, sondern lediglich die anteiligen Erträge aus den Beteiligungen. Es sei geplant, die Porsche Automobil Holding SE mit dem Volkswagen Konzern zu verschmelzen. Es bestünden allerdings noch hohe steuerliche und juristische Risiken.

Ein Investment in Porsche-Aktien eigne sich daher aus Sicht der Analysten nur für sehr risikofreudige Investoren, die sich bewusst seien, lediglich mittelbar Anteile an Automobilherstellern zu halten, dies jedoch über eine Gesellschaft tun würden, deren Bewertung von komplexen steuerlichen und juristischen Fragen abhängig sei. Von Neuengagements würden die Analysten abraten.

Investoren, die bereits über Bestände in Porsche-Aktien verfügen und sich über das Risikoprofil im Klaren sind, raten die Analysten der Hamburger Sparkasse, die Porsche-Aktien zu halten und durch die Setzung eines Stopp-Loss-Limits die Position abzusichern. (Analyse vom 09.02.2011) (09.02.2011/ac/a/nw)


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