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Analysen - Nebenwerte
25.02.2011
Porsche Verschmelzung mit VW dürfte sich verzögern
Independent Research

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Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die Analysten von Independent Research, Sven Diermeier und Daniel Kukalj, raten nach wie vor zum Halten der Porsche-Vorzugsaktie (ISIN DE000PAH0038/ WKN PAH003).

Wie die Staatsanwaltschaft Stuttgart mitgeteilt habe, gehe sie beim Ermittlungsverfahren gegen zwei ehemalige Porsche-Vorstände von Verzögerungen aus. Ein Ende des Verfahrens werde nun frühestens für Anfang 2012 erwartet. Daher sehe die Porsche-Geschäftsführung die Wahrscheinlichkeit für eine Verschmelzung mit dem Volkswagen-Konzern (ISIN DE0007664039/ WKN 766403) in 2011 nur noch bei 50% (bisher: 70%). Sollte es zu wesentlichen Verzögerungen kommen, halte Porsche sogar ein Scheitern für möglich.

Die Analysten würden die juristischen Verzögerungen negativ für Porsche-Anteilseigner beurteilen. So wäre die für das erste Halbjahr 2011 geplante Kapitalerhöhung schwieriger zu platzieren und zudem würde die Porsche SE bei einem Scheitern der Verschmelzung zu einer reinen Holding.

Bei einem von 80 auf 62 Euro gesenkten Kursziel votieren die Analysten von Independent Research weiterhin mit "halten" für die Porsche-Vorzugsaktie. (Analyse vom 25.02.2011) (25.02.2011/ac/a/nw)


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