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Analysen - Ausland
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29.03.2011
Österreichische Post Tariferhöhung noch nicht voll eingepreist
Raiffeisen Centrobank
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www.optionsscheinecheck.de
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Wien (aktiencheck.de AG) - Bernd Maurer, Analyst der Raiffeisen Centrobank, stuft die Aktie der Österreichischen Post (ISIN AT0000APOST4/ WKN A0JML5) weiterhin mit dem Rating "kaufen" ein.
Das neue österreichische Postmarktgesetz sei in den Augen der Analysten ein akzeptables Rahmenwerk. Positiv zu werten seien auch die Nettocash-Position von über EUR 300 Mio., die attraktive Dividendenrendite sowie positive Auswirkungen der kürzlich beschlossenen Portoerhöhung. Langfristig würden die Analysten mit einer Verbesserung der aktuellen Kostenstruktur rechnen.
Die Liberalisierung der europäischen Postmärkte werde zu einer Verschlechterung der Marktposition führen. Die in den letzten Jahren getätigten Akquisitionen (trans-o-flex, meiller) würden noch keine positiven Ergebnisbeiträge liefern. Hohe Rückstellungen, Restrukturierungskosten und Sonderabschreibungen könnten die Ergebnisse belasten. Negativ zu werten sei auch die Abhängigkeit von Großkunden im Bereich Direct Marketing und Paket.
Die Analysten würden ihr Kursziel von EUR 26 auf EUR 27 aufgrund der höheren Durchschnittspreise je Brief erhöhen.
Da diese allerdings vom Markt noch nicht vollständig eingepreist sind, bestätigen die Analysten der Raiffeisen Centrobank ihre Kaufempfehlung für die Aktie der Österreichischen Post. (Analyse vom 28.03.2011) (29.03.2011/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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