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Analysen - Ausland
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04.04.2011
Hennes & Mauritz Entwicklung der Lohnkosten in Asien ungünstig
Hamburger Sparkasse
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Hamburg (aktiencheck.de AG) - Christian Hamann, Analyst der Hamburger Sparkasse, stuft die Aktie von Hennes & Mauritz (ISIN SE0000106270/ WKN 872318) weiterhin mit "halten" ein.
Der Modekonzern Hennes & Mauritz (H&M) sei 1947 unter dem Namen Hennes gegründet worden. Mit einem Jahresumsatz von 108,5 Mrd. SEK (Schwedische Krone) sei das Unternehmen heutzutage eines der größten Schwedens. Ziel sei es, günstige Produkte mit möglichst hoher Qualität zu verkaufen. Um Kosten einzusparen, unterhalte das Unternehmen selbst keine Fabriken, sondern kaufe seine Textilien primär in Asien und Europa über ausgewählte Partner ein. Seit einigen Jahren werde eine expansive Geschäftspolitik mit Zuwachsraten bei den Geschäftseröffnungen zwischen 11 und 14% p. a. betrieben. Hauptabsatzgebiet sei Deutschland mit 23,4% Umsatzanteil, gefolgt von den USA (7,4%) und Frankreich (7,3%). Eigenkapitalquote per 28.02.2011 habe 79,9% betragen.
Während die Analysten für den Euro-Kurs, Frachtraten und Baumwollpreise im weiteren Verlauf des Jahres Chancen auf eine Verbesserung der Situation für Hennes & Mauritz sehen würden, sehe die Entwicklung bei den Lohnkosten in Asien weniger günstig aus. Spätestens im dritten Quartal würden aber Basiseffekte zu greifen anfangen. Außerdem würden erste Preiserhöhungen von Wettbewerbern ermutigen. Nachdem sich die Marktstimmung für die Aktie zuletzt stark verschlechtert habe, weise der Titel nun ein recht ausgeglichenes Chance-/Risiko-Profil auf.
Die Analysten der Hamburger Sparkasse raten die Aktie von Hennes & Mauritz nach wie vor zu halten. (Analyse vom 01.04.2011) (04.04.2011/ac/a/a)
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