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Analysen - Ausland
29.07.2011
Royal Dutch Shell Raffineriegeschäft weiterhin unrentabel
UniCredit Research

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München (aktiencheck.de AG) - Sergio Molisani, Stefano Vitali, Kofi Osafo-Maafo, David Thomas und Clay Smith, Analysten von UniCredit Research, stufen die Aktie von Royal Dutch Shell (ISIN GB00B03MM408/ WKN A0ER6S) weiterhin mit "buy" ein.

Der bereinigte Nettogewinn von 6,4 Mrd. USD habe die Erwartungen infolge längerer Wartungszeiten der Raffinerien um 1% verfehlt. Das Upstream-Geschäft habe den Prognosen der UniCredit Research-Analysten entsprochen und die Markterwartung dank höherer realisierter Gaspreise im Bereich Asien-Pazifik um 2% übertroffen. Ohne Berücksichtigung der Asset-Veräußerungen habe die Produktion um 2% auf 125 Kilobarrel pro Tag zugenommen. Die Raffinerieaktivitäten hätten nun in acht der letzten neun Quartale einen Verlust generiert.

Die Analysten von UniCredit Research hätten ihre EPS-Prognose für 2011 und 2012 um durchschnittlich 4% gesenkt, um umfangreichere Veräußerungen und höhere Steuern zu berücksichtigen. Die EPS-Schätzung für 2011 und 2012 liege nun bei 4,26 USD bzw. 4,89 USD. Auf dieser Grundlage lasse sich für die Royal Dutch Shell-Aktie ein KGV von 8,7 bzw. 7,6 errechnen. Das Kursziel werde von 28,00 GBP auf 27,00 GBP reduziert.

In Erwägung dieser Fakten lautet das Rating der Analysten von UniCredit Research für das Wertpapier von Royal Dutch Shell unverändert "buy". (Analyse vom 29.07.11) (29.07.2011/ac/a/a)

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