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News - Nebenwerte
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04.08.2011
Deutsche Postbank muss im ersten Halbjahr Gewinnrückgang ausweisen
aktiencheck.de
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Bonn (aktiencheck.de AG) - Die Deutsche Postbank AG (ISIN DE0008001009/ WKN 800100) musste im ersten Halbjahr einen Gewinnrückgang ausweisen.
Wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten Pressemitteilung des Finanzkonzerns hervorgeht, lag der Vorsteuergewinn im Berichtszeitraum mit 144 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert von 225 Mio. Euro. Dabei hatten eine Wertkorrektur auf griechische Staatsanleihen in Höhe von 186 Mio. Euro im zweiten Quartal sowie weitere im wesentlichen personalbezogene Einmaleffekte in Höhe von 96 Mio. Euro im ersten Quartal das Ergebnis im ersten Halbjahr belastet. Das um Sonderfaktoren bereinigte operative Ergebnis der Bank lag bei 463 Mio. Euro und damit um gut 10 Prozent über dem Vorjahreswert von 420 Mio. Euro. Unter dem Strich wurde beim Konzernergebnis nach Anteilen Dritter ein Rückgang auf 98 Mio. Euro ausgewiesen, nach einem Gewinn von 153 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.
Wie es weiter heißt, verbesserte sich der Zinsüberschuss im ersten Halbjahr gegenüber dem Vorjahreswert um 5,9 Prozent auf knapp 1,43 Mrd. Euro. Das erfreuliche Zinsergebnis beruht den Angaben zufolge vor allem auf der guten Entwicklung im Kundengeschäft. Das Handelsergebnis lag im ersten Halbjahr bei 8 Mio. Euro, nachdem man im Vorjahreszeitraum noch einen Verlust von 123 Mio. Euro ausgewiesen hatte. Ein wesentlicher Grund für die deutliche Verbesserung war die höhere Bewertung eingebetteter Derivate im strukturierten Kreditersatzgeschäft, so der Konzern. Die Gesamterträge im Postbank Konzern stiegen um 1,6 Prozent auf 1,97 Mrd. Euro.
Wie der Finanzkonzern weiter ausführte, wird man sich im zweiten Halbjahr weiter darauf konzentrieren, das Kundengeschäft auszubauen und die Risikopositionen zu verringern, so der Konzern.
Die Aktie der Deutschen Postbank notiert aktuell mit einem Minus von 0,46 Prozent bei 22,68 Euro. (04.08.2011/ac/n/nw)
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