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Analysen - DAX 100
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09.08.2011
HOCHTIEF Verlust bei Leighton drückt aufs Ergebnis
Bankhaus Lampe
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Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Marc Gabriel, Analyst vom Bankhaus Lampe, stuft die Aktie von HOCHTIEF (ISIN DE0006070006/ WKN 607000) unverändert mit "kaufen" ein.
HOCHTIEF werde am 17.08.2011 die Halbjahresergebnisse veröffentlichen und im Rahmen einer Analystenkonferenz werde der neue CEO Dr. Frank Stieler die Geschäftsentwicklung erläutern.
Die H1-Ergebnisse von HOCHTIEF würden aufgrund des Verlustes bei Leighton (ISIN AU000000LEI5/ WKN 856187), der mit 408 Mio. AUD (Australischer Dollar) zwar rund 4,5% geringer als ursprünglich angenommen ausgefallen sei, immer noch tiefrote Zahlen ausweisen. Dennoch gelte der Blick nach vorne. Die Analysten hätten u.a. die Entwicklung des Auftragseingang und des Auftragsbuchs sowie die indexierte Entwicklung des Vorsteuerergebnisses des HOCHTIEF-Konzerns im Vergleich zum Aktienkurs analisiert.
Mit den steigenden Aufträgen hätten sowohl das Vorsteuerergebnis als auch der Aktienkurs bis 2007 eine einheitliche Entwicklung gezeigt. Im Jahr 2007 habe sich die spanische ACS (ISIN ES0167050915/ WKN A0CBA2) an HOCHTIEF erstmals beteiligt. Seither hätten die Spanier, die inklusive der Treasury-shares von HOCHTIEF, nun auf 50,2% der Aktienstimmrechte kommen würden, insgesamt rund 2,6 Mrd. EUR (ca. 68 EUR/Aktie) für Ihre Beteiligung an dem deutschen Baukonzern gezahlt. Dank eines hohen Auftragsbuchs und stabiler Auftragseingänge dürfte sich das Investment langfristig für ACS bezahlt machen.
Aufgrund der geringeren Marktbewertung bei Leighton würden die Analysten in der SOTP-Analyse aktuell einen fairen Wert für die Aktie von 72,36 EUR ermitteln und der Mittelwert der Peer-Group liege bei 66,21 EUR. Entsprechend reduziere sich ihr abgerundetes Kursziel aus dem Durchschnitt der beiden Bewertungsmodelle von 80,00 EUR auf 69,00 EUR auf Jahressicht.
Die Analysten vom Bankhaus Lampe bestätigen ihre Kaufempfehlung für die HOCHTIEF-Aktie. (Analyse vom 08.08.2011) (09.08.2011/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens. Weitere möglichen Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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