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Analysen - Ausland
25.08.2011
Schmolz + Bickenbach gutes erstes Halbjahr 2011
Bankhaus Lampe

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Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Der Analyst vom Bankhaus Lampe, Marc Gabriel, stuft die Aktie von Schmolz + Bickenbach (ISIN CH0005795668/ WKN 905370) weiterhin mit "kaufen" ein.

Schmolz + Bickenbach habe deutlich besser als erwartete Ergebnisse im ersten Halbjahr erzielt.

Trotz des durch Sommerferien und Weihnachten saisonal schwächeren zweiten Halbjahres sehe Schmolz + Bickenbach aktuell keine Signale, die auf einen stärkeren Rückgang bei der Nachfrage schließen lassen würden. Die Auftragseingänge (1,13 Mio. t) hätten sich im Vergleich zum Vorjahr zwar um 2,3% leicht abgeschwächt, wobei der Auftragsbestand mit 0,7 Mio. t wieder auf Vorkrisenniveau liege und die Auslastung bis zum Jahresende sichere.

Die Analysten würden aktuell keine Parallelen zu der Krise von 2008 sehen, als die Produktion bei den Unternehmen nahezu zum Stillstand gekommen sei, weil es keine Exportfinanzierungen der Banken aufgrund des fehlenden Vertrauens innerhalb der Kreditwirtschaft mehr gegeben habe. Dieses Szenario sei derzeit nicht zu erwarten. Dennoch seien die Analysten für das kommende Jahr etwas vorsichtiger bei ihren Gewinnerwartungen und hätten diese wie nebenstehend reduziert.

Die Aktie habe in der Baissephase mit einem KBV von 0,5 und ab 12.03.2009 (Tiefpunkt an den Aktienmärkten) bis Anfang Juli mit einem KBV von 0,9 notiert. Gemessen hieran könnte der Aktienkurs zwischen 4,18 EUR und 7,70 EUR schwanken. Jedoch liege der Buchwert je Aktie mit 7,79 EUR aktuell deutlich über dem Aktienkurs, da das Unternehmen die Eigenkapitalseite (EK-Quote 31% vs. 24% in 2009) verbessert habe.

Aufgrund der Gewinnerwartungsreduzierung für 2012 und einem deutlich höheren Beta bei ihrem DCF-Modell (1,8 zum SMI Mid) reduzieren die Analysten vom Bankhaus Lampe ihr Kursziel von 9,75 EUR auf 8,00 EUR und bestätigen die Kaufempfehlung für die Schmolz + Bickenbach-Aktie. (Analyse vom 25.08.2011) (25.08.2011/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.



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