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Analysen - Nebenwerte
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14.09.2011
Porsche Verschmelzungsprozess gestoppt
Hamburger Sparkasse
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www.optionsscheinecheck.de
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Hamburg (aktiencheck.de AG) - Tina Hecking-Veltman, Analystin der Hamburger Sparkasse, stuft die Vorzugsaktie von Porsche (ISIN DE000PAH0038/ WKN PAH003) von "halten" auf "verkaufen" herab.
Nach Einschätzung der Analysten habe sich nun die Ausgangslage für Aktionäre der Porsche SE grundlegend verändert. An der guten operativen Entwicklung der Porsche AG, die sich über steigende Verkaufszahlen und einen guten Erfolg des Panamera freuen könne, sei der Aktionär der Porsche SE nur über die Hälfte der Anteile an der Porsche Zwischenholding GmbH beteiligt, die ihrerseits 100% der Porsche AG halte.
Vor diesem Hintergrund würden aus Sicht der Analysten klar die Risiken aus den anhängigen Klagen sowie dem aktuell unklaren Fusionsprozess das Potenzial der Aktie überwiegen, das aus dem operativen Erfolg von Volkswagen (ISIN DE0007664039/ WKN 766403; VZ) und der Porsche AG resultieren könne.
Die direkte Beteiligung an Volkswagen halten die Analysten der Hamburger Sparkasse daher für aussichtsreicher und raten zum Verkauf der Porsche-Aktie. (Analyse vom 13.09.2011) (14.09.2011/ac/a/nw)
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