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Analysen - DAX 100
23.01.2012
Wacker Chemie leidet unter Preiseinbruch in der Fotovoltaikbranche
EURO am Sonntag

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München (aktiencheck.de AG) - Die Experten der "EURO am Sonntag" raten Anlegern vorerst von einem Investment in die Aktie von Wacker Chemie (ISIN DE000WCH8881/ WKN WCH888) ab.

Wacker Chemie sei einer der weltweit führenden Produzenten von Polysilizium, einem Grundstoff der Solarindustrie. Das Solargeschäft sei lange Zeit hochrentabel gewesen habe mit starken Wachstumsraten aufwarten können. 30% des Konzernumsatzes entfalle inzwischen auf diesen Bereich. Allerdings mache der Preiseinbruch in der Fotovoltaikbranche dem Unternehmen zu schaffen. Nach Ansicht der Analysten von Barclays könnten die Margen im Polysiliziumbereich in den nächsten Quartalen unter die Marke von 30% rutschen. Im dritten Quartal habe sich diese noch auf 47% belaufen.

Ein weiteres Problemfeld sei das Geschäft mit Halbleitern. Hier laufe es ebenfalls nicht gut. Vor diesem Hintergrund werde für das laufende Jahr mit einem Gewinnrückgang um 33% gerechnet.

Angesichts dieser schlechten Aussichten sollten Anleger vorerst die Finger von der Aktie von Wacker Chemie lassen, so die Experten der "EURO am Sonntag". (Ausgabe 03) (23.01.2012/ac/a/d)

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