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Analysen - Marktberichte
30.03.2012
Globale Aktienmärkte tendieren uneinheitlich
Erste Bank

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Wien (www.aktiencheck.de) - In dieser Woche tendierten die Aktienmärkte uneinheitlich, so die Analysten der Erste Bank.

Während die US-Indices (S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0, Dow Jones (ISIN US2605661048/ WKN 969420), NASDAQ (ISIN US6311011026/ WKN A0AE1X) und Russell 2000) leicht hätten zulegen können (zwischen +0,8% und +1,3%), hätten sich die europäischen Leitindices schwächer entwickelt. Am meisten habe der spanische IBEX 35 (ISIN ES0SI0000005/ WKN 969223) (-5,3%) verloren, gefolgt vom CAC 40 (ISIN FR0003500008/ WKN 969400) (-2,6%). Relative Stärke hätten hingegen der SMI (ISIN CH0009980894/ WKN 969000) (-1,2%) und der ATX (ISIN AT0000999982/ WKN 969191) (-1,3%) gezeigt.

Die asiatischen Aktienindices hätten sich in dieser Woche schwächer entwickelt. Der Shanghai Composite-Index habe mit -7,7% ungewöhnlich stark verloren. Der Nikkei 225 (ISIN XC0009692440/ WKN 969244) habe sich mit einem leichten Rückgang von 0,1% vergleichsweise gut gehalten.

Die Edelmetalle hätten zumeist leicht stärker tendiert. Gold sei um knapp 1%, Platin um 2,1% gestiegen. Kupfer habe leicht zugelegt (+0,7%), Silber habe unverändert notiert. Die Erdölnotierungen seien uneinheitlich gewesen. Brent sei um 0,3% auf USD 123,2 je Barrel gestiegen, WTI habe sich hingegen um 1,9% auf USD 103,2 ermäßigt.

Der ifo-Geschäftsklima-Index habe sich im März erneut verbessert. So habe sich der Index auf 109,8 Punkte erhöht, nach 109,7 Punkten im Vormonat. Damit habe sich der ifo-Index zum fünften Mal hintereinander verbessert. Im Einzelnen habe der Teilindex der aktuellen Geschäftslage bei 117,4 Punkten verharrt, während der Subindex zu den Geschäftsaussichten für die kommenden sechs Monate von 102,4 auf nun 102,7 Punkte angezogen habe.

Der deutsche Einzelhandelsumsatz steige. Zu konstanten Preisen habe der Einzelhandelsumsatz auf Jahressicht um 1,7% angezogen. Der Dollarindex bleibe weiter stabil. Die Volatilitäten seien ebenfalls niedrig, was eine wichtige Voraussetzung für eine positive Entwicklung der Aktienmärkte sei. Japans Industrieproduktion nehme ab. Die Fertigungsmenge sei gegenüber dem Vormonat um 1,2% gefallen. Im Januar habe der Output um 1,9% zugenommen.

Das Geschäftsklima in der Eurozone habe sich im März eingetrübt. Der entsprechende Indexstand verringere sich auf -0,30 Punkte, nach -0,16 Punkten im Vormonat und +1,40 Punkten im März 2011.

Der Auftragseingang im deutschen Maschinen- und Anlagenbau sei im Februar deutlich geschrumpft. Der Auftragseingang sei im Vergleich zu 2011 um real 16% gesunken. Hierbei sei das Inlandsgeschäft um 12% geschrumpft, während das Auslandsgeschäft um 18% nachgegeben habe. Dabei sei jedoch zu beachten, dass die hohen Minusraten weiterhin auf ein extrem hohes Vorjahresniveau zurück berechnet würden - das erste Quartal sei das an Bestellungen reichste des Jahres 2011 gewesen.

Die meisten Aktienmärkte seien weiterhin stabil. Nur für den Shanghai Composite-Index treffe diese Aussage nicht zu. Insgesamt würden die Analysten in der kommenden Woche eine freundliche Entwicklung der Aktienmärkte erwarten. Der Beginn des neuen Quartals sollte auch jene Investoren wieder als Käufer auf den Markt bringen, die in der Assetklasse Aktien bisher noch unterinvestiert seien. (30.03.2012/ac/a/m)



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