|
Analysen - DAX 100
|
02.04.2012
E.ON-Aktie: Neuverhandlung der Gasverträge positiv
Société Générale
|
www.optionsscheinecheck.de
|
Paris (www.aktiencheck.de) - Alberto Ponti und Hervé Gay, Analysten der Société Générale, stufen die Aktie von E.ON (ISIN DE000ENAG999/ WKN ENAG99) von "hold" auf "buy" herauf.
Die Neuverhandlung der Gasverträge eliminiere eine der größten Unsicherheiten hinsichtlich der Profitabilität von E.ON. Die einzige defizitäre Gasposition bestehe nun im Geschäft mit Gazprom (ISIN US3682872078/ WKN 903276). Die Société Générale-Analysten seien zuversichtlich, dass beide Parteien eine einvernehmliche Lösung finden könnten. Dies würde den Aktienkurs von E.ON unterstützen. Mit den Quartalszahlen dürfte ferner zunehmende Klarheit hinsichtlich der Unternehmensvorgabe von E.ON für das Jahr 2015 geschaffen werden.
E.ON verfüge über eine der besten EPS-Wachstumsraten in Europa. Obwohl das Gasgeschäft im kommenden Jahr Verluste generieren dürfte, könnte die vorgezogene Neuverhandlung von Gaskontrakten zu einem höheren Ergebnis führen als erwartet. Aufgrund größerer Verzögerungen bei der Entwicklung von Öl- und Gasfeldern werde die EPS-Prognose der Société Générale für 2012 von 1,99 EUR auf 1,24 EUR gesenkt. Die EPS-Schätzung für 2013 werde hauptsächlich aufgrund einer höheren Steuerrate von 2,03 EUR auf 1,81 EUR reduziert. Auf dieser Basis ergebe sich für die E.ON-Aktie ein KGV von 14,3 bzw. 9,9. Das Kursziel des Wertpapiers werde auf Sicht von zwölf Monaten von 18,00 EUR auf 21,00 EUR angehoben.
Vor diesem Hintergrund vergeben die Analysten der Société Générale nun das Rating "buy" für die Aktie von E.ON. (Analyse vom 02.04.12) (02.04.2012/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen halten an dem analysierten Unternehmen eine Beteiligung in Höhe von mindestens 1 Prozent des Grundkapitals.
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens.
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen betreuen die analysierte Gesellschaft am Markt. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
|