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Analysen - Ausland
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08.05.2012
Actelion-Aktie: Neuausrichtung auf FuE von Spezialmedikamenten
Vontobel Research
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www.optionsscheinecheck.de
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Zürich (www.aktiencheck.de) - Andrew C. Weiss, Analyst von Vontobel Research, stuft die Aktie von Actelion (ISIN CH0010532478/ WKN 936767) in der aktuellen Ausgabe von "Vontobel Morning Focus" unverändert mit "buy" ein.
Actelion kündige heute Morgen an, dass das Unternehmen nach dem Erfolg von Macitentan seine Forschungsaktivitäten auf Spezialmedikamente konzentrieren werde. Actelions Produktepipeline auf dem Gebiet der PAH beinhalte Macitentan und Selexipag. Die Analysten würden erwarten, dass auf der CHEST-Tagung die klinischen Daten der erfolgreichen SERAPHIN (Macitentan)-Studie vorgelegt würden.
Actelion gebe erstmals eine Prognose der Kernerträge für das GJ 13 und darüber hinaus ab. Actelion erwarte für 2013 unveränderte und danach steigende Kernerträge. Die derzeitigen Konsensschätzungen und auch die Analysten hätten bereits ab dem GJ 13 und darüber hinaus mit einem Wachstum von etwa 10 bis 12% gerechnet. Daher würden die Analysten nach der heutigen Ankündigung von einer Senkung der Erwartungen um rund 10% ausgehen.
Den nächsten Kursimpuls könnten liefern: CHEST (20.-25. Okt. 2012): Phase-III-Daten der SERAPHIN-Studie (Macitentan), H2 12: Phase-II-Daten für Ponesimod zur Behandlung von Psoriasis, ECTRIMS (Sept. 12) Phase-II-Daten für Ponesinmod zur Behandlung von MS.
Actelion habe kürzlich angekündigt, dass Macitentan wirke. Aber wie gut? Die Analysten würden erwarten, dass die Daten im Oktober auf der CHEST-Tagung vorgelegt würden. Insbesondere Macitentan sichere die langfristige Zukunft von Actelion, da es sich um einen neuen Blockbuster als Nachfolger von Tracleer handle. Selexipag sei ein weiterer Phase-III-Wirkstoff, dessen Ergebnisse für 2013/14 erwartet würden.
Die Analysten von Vontobel Research bestätigen ihre "buy"-Empfehlung für die Actelion-Aktie. Das Kursziel werde bei 59 CHF gesehen. (Analyse vom 08.05.2012) (08.05.2012/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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