|
Analysen - Ausland
|
22.05.2012
Telefónica-Aktie: Gewinnprognosen unter Druck
Morgan Stanley
|
www.optionsscheinecheck.de
|
New York (www.aktiencheck.de) - Luis Prota, Terence Tsui, Nick Delfas und Ryan Fox, Analysten von Morgan Stanley, stufen die Aktie von Telefónica (ISIN ES0178430E18/ WKN 850775) weiterhin mit "underweight" ein.
Nach dem ersten Quartal 2012 hätten die Morgan Stanley-Analysten ihre OIBDA-Prognosen für Telefónica um 1% bis 2% gesenkt. Für 2012 und 2013 liege die OIBDA-Schätzung nun bei 21,025 Mrd. EUR bzw. bei 22,041 Mrd. EUR. Die OIBDA-Konsensschätzung von "Bloomberg" für das laufende Jahr habe innerhalb von zwölf Monaten auf 22 Mrd. EUR nachgegeben. Die Morgan Stanley-Analysten würden für Spanien in 2012 eine Rezession und einen Rückgang des BIP um 2% annehmen. Der Marktanteilsverlust in Spanien könnte zu höheren Ausgaben führen, sodass das OIBDA hinter die Markterwartung zurückfallen könnte.
Nach Ansicht der Morgan Stanley-Analysten sei die Wiedererlangung finanzieller Flexibilität für Telefónica entscheidend. Das Management dürfte sich auf Veräußerungen und das Betriebskapital konzentrieren. Die Unternehmensaktie müsste mit einem deutlichen Abschlag gegenüber dem Sektor gehandelt werden, um das gestiegene makroökonomische Risiko zu reflektieren. Die EPS-Prognose für 2012 und 2013 von 1,17 EUR (bislang: 1,27 EUR) und 1,31 EUR (bislang: 1,34 EUR) ergebe für die Telefónica-Aktie ein KGV von 8,5 bzw. 7,5. Das Kursziel des Wertpapiers werde bei einem Horizont von zwölf bis 18 Monaten von 15,00 EUR auf 14,00 EUR reduziert.
In Erwägung dieser Fakten lautet das Rating der Analysten von Morgan Stanley für die Aktie von Telefónica unverändert "underweight". (Analyse vom 21.05.2012) (22.05.2012/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen halten an dem analysierten Unternehmen eine Beteiligung in Höhe von mindestens 1 Prozent des Grundkapitals.
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens.
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen betreuen die analysierte Gesellschaft am Markt. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
|