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Analysen - DAX 100
04.06.2012
Deutsche Telekom-Aktie: Leiden ohne Ende
HSBC Trinkaus & Burkhardt

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Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt nehmen die Aktie der Deutschen Telekom (ISIN DE0005557508/ WKN 555750) charttechnisch unter die Lupe.

Seit dem Jahr 2002 sei die Aktie der Deutschen Telekom in einer Handelsspanne zwischen gut 16 EUR auf der Ober- und knapp 8 EUR auf der Unterseite gefangen. Aktuell nehme dabei der Druck auf die untere Begrenzung der angeführten Schiebezone wieder zu, die durch die Tiefpunkte von 2002, 2011 und 2009 bei 8,14/7,88 bzw. 7,83 EUR definiert werde. Der Bruch dieser Bastion am Freitag sei gleichbedeutend mit einem neuen Allzeittief des Papiers gewesen (7,80 EUR), so dass ein nochmaliges prozyklisches Verkaufssignal entstanden sei.

Aber damit nicht genug: Neben der Tatsache, dass mit der negativen Weichenstellung die eingangs angeführte Tradingrange zu den Akten zu legen sei, sei in Verbindung mit dem seit Anfang Januar 2008 bestehenden Abwärtstrend (akt. bei 10,30 EUR) ein absteigendes Dreieck komplettiert worden. Auf Indikatorenseite unterstreiche das gültige Verkaufssignal seitens des MACD den Druck auf die oben genannte Bastion.

Um die derzeit bestehenden Abwärtsgefahren zu bannen, muss die Deutsche Telekom-Aktie dagegen die fallende 38-Monats-Linie (akt. bei 9,54 EUR) bzw. besser noch den oben genannten Baissetrend seit 2008 zurückerobern, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt. (Analyse vom 04.06.2012) (04.06.2012/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.



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