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Analysen - DAX 100
14.06.2012
E.ON-Aktie: Unternehmen fordert Schadensersatz wegen Atomausstieg
Independent Research

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Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Sven Diermeier, Analyst von Independent Research, stuft die Aktie von E.ON (ISIN DE000ENAG999/ WKN ENAG99) nach wie vor mit "halten" ein.

E.ON fordere infolge des Atomausstiegs in Deutschland Schadensersatz in Höhe von mindestens 8 Mrd. Euro. Dies gehe aus einem Bericht der "Frankfurter Allgemeine Zeitung" hervor. Demnach werde das Bundesverfassungsgericht noch in dieser Woche die Verfassungsbeschwerde des Konzerns an eine Vielzahl von Institutionen zur Stellungnahme verschicken.

Nach Ansicht der Analysten seien die Erfolgsaussichten der Klage schwer zu prognostizieren. Eine verfassungswidrige Handlung vonseiten der Bundesregierung sei schwer vorstellbar. Allerdings schütze sich das Unternehmen durch diese Handlung vor seinen eigenen Anteilseignern. Diese hätten der Gesellschaft ansonsten Untätigkeit vorwerfen können.

Bei einem unveränderten Kursziel von 17 Euro stufen die Analysten von Independent Research die Aktie von E.ON weiterhin mit "halten" ein. (Analyse vom 14.06.2012) (14.06.2012/ac/a/d)


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