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Analysen - Ausland
03.07.2012
Nokia-Aktie: Operatives Risiko ist hoch
Société Générale

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Paris (www.aktiencheck.de) - Andy Perkins und Peter Knox, Analysten der Société Générale, stufen die Aktie von Nokia (ISIN FI0009000681/ WKN 870737) weiterhin mit "sell" ein.

Im Basisszenario der Société Générale werde Nokia ohne Berücksichtigung von Nokia Siemens Networks (NSN) Ende 2012 über eine Barmittelposition von rund 3 Mrd. USD verfügen, nach 4,7 Mrd. USD Ende März 2012. Da vor 2014 keine größeren Kreditrückzahlungen fällig seien, scheine Nokia über genug Spielraum für den Turnaround des Geschäfts zu verfügen. Aus operativer Sicht könne man sich jedoch nicht sicher sein, dass sich das Handy-Geschäft nicht weiter verschlechtere. Ferner liege das Betriebskapital von Nokia im negativen Bereich, sodass ein Umsatzrückgang den Barmittelbestand beeinträchtigen könnte.

Insgesamt gebe es einige Unsicherheiten hinsichtlich des Cash Flows bei Nokia. Auf operativer Ebene seien die Risiken allerdings am größten. Falls Nokia eine ähnliche Verlangsamung des Handy-Geschäfts wie Motorola in den Jahren 2008 und 2009 erleiden sollte, dürfte der Handyumsatz im kommenden Jahr auf 10 Mrd. EUR zurückgehen. Die EPS-Prognose der Société Générale für Nokia liege bei -0,213 EUR (2012) und -0,015 EUR (2013). Das Kursziel der Unternehmensaktie werde auf Sicht von zwölf Monaten mit 1,60 EUR bestätigt.

In Erwägung dieser Fakten lautet das Rating der Analysten der Société Générale für die Aktie von Nokia unverändert "sell". (Analyse vom 03.07.12) (03.07.2012/ac/a/a)



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