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Analysen - Ausland
18.07.2012
Nokia-Aktie: Übernahme durch Microsoft macht keinen Sinn
Jefferies International

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London (www.aktiencheck.de) - Lee Simpson, Analyst von Jefferies International, stuft die Aktie von Nokia (ISIN FI0009000681/ WKN 870737) von "hold" auf "underperform" zurück und senkt das Kursziel von 2,76 auf 1,19 EUR.

Microsoft (ISIN US5949181045/ WKN 870747) produziere mittlerweile seine eigenen Tablets und biete keine Upgrades für Windows Phone 7-Geräte an. Die Lage verdüstere sich daher produktseitig für Nokia. Das Unternehmen könnte noch mehrere Quartale lang in der Verlustzone bleiben.

Nokia habe die Aufträge für Komponenten um 15 bis 20% verringert. Andere Smartphone-Hersteller würden zwar auch zu Orderkürzungen greifen, jedoch nicht in diesem Ausmaß. Das dritte Quartal dürfte für die Branche ein insgesamt schwieriges Vierteljahr sein. Bei Nokia dürfte sich die Eintrübung aber überdurchschnittlich stark auswirken. Abgesehen davon sei kein Käufer für NSN in Sicht. Für die Turnaround-Strategie spreche angesichts rivalisierender Smartphone-Plattformen insofern wenig. Ein Aufkauf von Nokia durch Microsoft ergebe keinen Sinn.

Vor diesem Hintergrund lautet die Einschätzung der Analysten von Jefferies International für die Nokia-Aktie nunmehr "underperform". (Analyse vom 17.07.12) (18.07.2012/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

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