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Analysen - Ausland
19.07.2012
Telefónica-Aktie: Abbau der Verschuldung genießt oberste Priorität
BofA Merrill Lynch Research

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Charlotte (www.aktiencheck.de) - Jesús Romero, Emmet Kelly, Wilton Fry und Sasu-Petri Ristimaki, Analysten von BofA Merrill Lynch Research, stufen die Aktie von Telefónica (ISIN ES0178430E18/ WKN 850775) unverändert mit "buy" ein und bestätigen das Kursziel von 16,00 EUR.

Im Rahmen einer Studie zum Telekommunikationssektor in Europa werde auf die bevorstehende Berichtssaison Bezug genommen. Beweise für geänderte Preismodelle, niedrigere Kommerzialisierungskosten und bessere Kundenzufriedenheit dürften der Branche langfristig zu einer höheren Profitabilität verhelfen. Die europäischen Titel seien im Vergleich zur globalen Peer Group extrem günstig, was die Tür für M&A-mögliche Aktivitäten öffne.

Die Q2-Zahlen von Telefónica dürften schwach ausfallen. In Spanien werde mit einem Umsatzrückgang von 11,4% und einem Minus beim EBITDA von 19,7% gerechnet. Unter dem Strich dürften die Umsätze daher nur um 1% auf 15,6 Mrd. EUR gestiegen sein. Dabei sei vermutlich ein EBITDA von 5,3 Mrd. EUR erwirtschaftet worden.

Die Entschuldung der Bilanz bleibe oberste Priorität. Falls ein schnellerer Abbau der Verschuldung nötig werde, bestehe eine Vielzahl von Optionen. Die Aktionäre dürften langfristig von einer Aussetzung der Dividende auf Sicht von zwei bis drei Jahren mehr profitieren als von Beteiligungsverkäufen.

Vor diesem Hintergrund empfehlen die Analysten von BofA Merrill Lynch Research die Telefónica-Aktie weiterhin zum Kauf. (Analyse vom 18.07.12) (19.07.2012/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.



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