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Analysen - DAX 100
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23.07.2012
E.ON-Aktie: konventionelle Stromerzeugung steht unter Druck
UBS
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www.optionsscheinecheck.de
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Zürich (www.aktiencheck.de) - Patrick Hummel und Per Lekander, Analysten der UBS, stufen die Aktie von E.ON (ISIN DE000ENAG999/ WKN ENAG99) unverändert mit "buy" ein.
Stromerzeugung mittels Sonnen- und Windkraft werde die konventionelle Produktion schrittweise verringern. Es sei bereits zu erkennen, dass die Erneuerbaren Energien auf der Profitabilität der Bereiche Gas und Kohle lasten würden. Die größten Auswirkungen dürften aber die Kernkraft- und Braunkohle-Aktivitäten zu spüren bekommen.
E.ON dürfte bei den Stromerzeugungsaktivitäten zwischen 2013 und 2020 eine EBITDA-Einbuße von 0,9 Mrd. EUR hinnehmen müssen. Zum Teil dürften Kostensenkungen eine entgegengesetzte Wirkung entfalten. Die Kürzungen der mittelfristigen Gewinnerwartungen seien daher mit weniger als 3% gering.
Nach den starken Fortschritten beim Verkauf von Beteiligungen und der erfolgreichen Neuverhandlung der Gaslieferverträge sollten sich die Investoren wieder auf das mittelfristige Gewinnwachstum konzentrieren. Dank der Zuwächse im E&P-Geschäft und Kosteneinsparungen im Volumen von 1,5 Mrd. EUR sollte in 2015 ein Gewinn je Aktie von 2 EUR möglich sein. Das 12-Monats-Kursziel werde von 17,00 auf 19,00 EUR heraufgesetzt. Eine Dividendenrendite von 6,1% sei solide.
Vor diesem Hintergrund sprechen die Analysten der UBS für die E.ON-Aktie weiterhin eine Kaufempfehlung aus. (Analyse vom 20.07.12) (23.07.2012/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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