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Analysen - Ausland
25.07.2012
Turbo Call-Optionsschein auf IBM Investmentidee: IBM setzt auf Wachstum und Effizienz
Bank Vontobel Europe AG

www.optionsscheinecheck.de

München (www.optionsscheinecheck.de) - Für Vontobel ist die IBM-Aktie (ISIN US4592001014/ WKN 851399) eine Investmentidee und die Bank Vontobel Europe AG liefert Vorschläge, wie Anleger mit Anlageoptionsscheinen von dieser Einschätzung profitieren können.

Die International Business Machines Corp. (IBM) sei ein US-amerikanisches IT- und Beratungsunternehmen mit Sitz in Armonk bei North Castle im US-Bundesstaat New York. Das Unternehmen sei vor allem spezialisiert im Bereich der Informationstechnologie und sei einer der weltweit größten Anbieter von Hardware, Software und produktspezifischen Dienstleistungen. Der IT-Riese beschäftige weltweit rund 430.000 Mitarbeiter, davon schätzungsweise 20.000 in Deutschland. Im Jahre 2011 habe IBM einen Umsatz von 106,92 Mrd. USD und einen Nettoertrag von 15,86 Mrd. USD erwirtschaftet.

Einen Großteil seines Erfolges könne IBM auf das Geschäft mit Software und Dienstleistungen zurückführen. Diese hätten zuletzt fast die Hälfte des jährlichen Umsatzes ausgemacht. Das Hardwaregeschäft sei, wie derzeit allgemein in der Branche zu spüren, relativ schwach. IBM könnte dabei aber von der bereits frühen Umstellung der Unternehmensstrategie mit Fokus auf Software und Dienstleistungen profitieren, welche bereits im Jahre 2004 beim Verkauf seiner PC-Sparte an das chinesische Unternehmen Lenovo zu sehen gewesen sei.

Im zweiten Quartal habe der IT-Konzern einen Umsatz von rund 25,78 Mrd. USD erwirtschaftet. Dies sei ein leichter Rückgang um rund 3% gegenüber dem Vorjahr, allerdings habe IBM einen Zuwachs an Profitabilität gezeigt und den Gewinn im gleichen Zeitraum um knapp 5,9% auf 3,88 Mrd. USD steigert.

IBM verfolge weltweite Wachstumsziele. Laut eigenen Angaben des Unternehmens werde weiterhin auf die globalen Wachstumsmärkte gesetzt. Der Umsatz aus BRIC und Co. solle von 21% in 2011 bis 2015 auf 30% gesteigert werden. Der Gewinn je Aktie solle zudem von aktuellen 13,44 USD bis 2015 auf mindestens 20 USD gesteigert werden. Diese Steigerung könnte nach den Planungen des Unternehmens größtenteils aus den margenträchtigen Bereichen Software und Dienstleistungen kommen.

In der IT-Beratung könnte IBM in Zukunft davon profitieren, dass Kunden laut Analystenmeinungen zwar schnell auf andere Hardware umsteigen würden, dem Dienstleister und Berater bleibe man jedoch größtenteils treu. Dies könnte auch Investmentlegende Warren Buffet so gesehen haben, als er letztes Jahr rund 10 Mrd. USD in den IT-Riesen investiert habe und damit zum zweitgrößten Aktionär mit einem Anteil von 5,5% geworden sei.

Anleger sollten beachten, dass die Umsatzzahlen von IBM von vielen Einflussfaktoren abhängig seien, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Zudem seien vergangene Wertentwicklungen kein Indikator für die Zukunft. Darüber hinaus seien internationale Engagements stets regulatorischen Risiken ausgesetzt, welche kurz- und langfristig zu negativen Effekten führen könnten und sich negativ auf den Aktienkurs auswirken könnten.

Bei einem aktuellen Kurs von 190,83 USD würden derzeit 13 Analysten bei Bloomberg die IBM-Aktie mit "kaufen" und 18 Analysten mit "halten" bewerten. Kein Analyst setzt die IBM-Aktie auf "verkaufen". Das 12-Monats-Kursziel auf Bloomberg liege bei 212,39 USD.

Eine Investmentidee sei zum Beispiel der Turbo Call-Optionsschein (ISIN DE000VT5P372/ WKN VT5P37) auf die IBM-Aktie mit einer Laufzeit bis 21.12.2012. Dieses sei mit einem Hebel von 7,50 und einem Basispreis von 165,00 USD ausgestattet. Der aktuelle Kaufpreis betrage 2,05 EUR und der Abstand zu Knock-Out-Barriere 12,97%.

Die Produkte seien nicht kapitalgeschützt, im ungünstigsten Fall sei ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals möglich. Bei Zahlungsunfähigkeit des Emittenten bzw. der Garantin drohe dem Anleger ein Geldverlust. Anleger sollten zudem beachten, dass es sich bei Turbo-Optionsscheinen um besonders risikoreiche Instrumente der Vermögensanlage handle.

Die Produkte seien nicht kapitalgeschützt, im ungünstigsten Fall sei ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals möglich. Bei Produkten, deren Basiswert nicht in EUR notiere, sei der Anleger einem Währungsrisiko ausgesetzt. Bei Zahlungsunfähigkeit des Emittenten bzw. der Garantin drohe dem Anleger ein Geldverlust.

Anleger sollten zudem beachten, dass es sich bei Turbo-Optionsscheinen um besonders risikoreiche Instrumente der Vermögensanlage handle. (25.07.2012/oc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.



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