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Analysen - DAX 100
17.08.2012
Salzgitter-Aktie: Zusammenschlüsse ergeben keinen industriellen Sinn
J.P. Morgan Cazenove

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London (www.aktiencheck.de) - Alessandro Abate, Analyst von J.P. Morgan Cazenove, stuft die Aktie von Salzgitter (ISIN DE0006202005/ WKN 620200) unverändert mit "neutral" ein.

Salzgitter habe anlässlich des Analystentreffens verschiedene Aussagen gemacht. Die Unsicherheiten um das italienische Ilva-Stahlwerk würden den europäischen Stahlpreisen zugute kommen. Die Überkapazitäten in der EU würden vor allem Langstahl betreffen. Die chinesischen Exportpreise seien nicht wettbewerbsfähig. Die Lagerbestände in Europa seien normal. Die Nachfrage im Mittleren Osten und in Nordafrika bleibe robust. Seit der Gewinnwarnung im Juni sei insgesamt eine Verbesserung der Marktbedingungen festzustellen. Nach Angaben des Management mache ein theoretischer Zusammenschluss zwischen Salzgitter, ThyssenKrupp (ISIN DE0007500001/ WKN 750000) und voestalpine (ISIN AT0000937503/ WKN 897200) keinen industriellen Sinn.

Ein Kurs/Buchwert-Verhältnis auf historischen Tiefständen, mögliches Gewinnpotenzial durch Kosteneinsparungen seien positive Aspekte. Dagegen würden in 2013 Risiken bei der Preis/Nachfrage-Entwicklung bei Großröhren bestehen.

Die Analysten von J.P. Morgan Cazenove bewerten die Salzgitter-Aktie weiterhin mit dem Votum "neutral". (Analyse vom 16.08.12) (17.08.2012/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

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