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Analysen - Ausland
24.08.2012
Vestas-Aktie: Turnaround von Vestas könnte auf sich warten lassen
Frankfurter Tagesdienst

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Detmold (www.aktiencheck.de) - Die Experten vom "Frankfurter Tagedienst" halten von der Vestas-Aktie (ISIN DK0010268606/ WKN 913769) Abstand.

2013 werde für den weltgrößten Hersteller von Windkraftanlagen extrem schwierig. Vestas habe bei der Bekanntgabe der Zahlen für das zweite Quartal den Abbau von weiteren 1.400 Arbeitsplätzen angekündigt, nachdem bereits im Januar ein Sparprogramm mit 2.300 Stellenstreichungen aufgelegt worden sei.

Insgesamt wolle Firmenchef Ditlev Engel damit die Kosten um 250 Mio. Euro reduzieren und mittelfristig mit einer Stammbelegschaft von 19.000 Mitarbeitern wieder profitabel wirtschaften. Allerdings würden aus dem Stellenabbau zunächst noch Sonderbelastungen zwischen 75 und 125 Mio. Euro resultieren. Im weiteren Quartal hätten die Dänen den Nettoverlust auf 8 Mio. Euro deutlich eingrenzen können, nach einem Minus von 71 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Operativ sei im zweiten Quartal sogar ein kleines Plus von 18 Mio. Euro eingefahren worden. Der Umsatz sei auf gleicher Basis um 15% auf 1,6 Mrd. Euro geklettert.

Für das Gesamtjahr solle eine Umsatzrendite in einer Bandbreite von 0 bis 4% erreicht werden und für 2013 rechne Vorstandschef Engel mit dem härtesten Jahr für die Windkraftbranche seit Langem.

Angesichts weiter bestehender Überkapazitäten und sinkender staatlicher Förderungen würden die Experten es für möglich halten, dass ein Turnaround von Vestas noch weiter auf sich warten lasse.

Wir halten Abstand, so die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" zur Aktie von Vestas. (Ausgabe 130 vom 23.08.2012) (24.08.2012/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

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