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Analysen - Ausland
29.08.2012
Nokia-Calls mit bis zu 100% Gewinnpotenzial
HebelprodukteReport

www.optionsscheinecheck.de

Gablitz (www.optionsscheinecheck.de) - Die Experten vom "HebelprodukteReport" haben in ihrer aktuellen Ausgabe den DZ BANK-Call-Optionsschein (ISIN DE000DZ9AZM8/ WKN DZ9AZM), den Citi-Call-Optionsschein (ISIN DE000CT6JYQ8/ WKN CT6JYQ), den UBS Open End Turbo-Call (ISIN DE000UU51W51/ WKN UU51W5) und das RBS-Mini Long-Zertifikat (ISIN DE000AA5QGN2/ WKN AA5QGN) auf die Aktie von Nokia (ISIN FI0009000681/ WKN 870737) präsentiert.

Seit dem 18.07.2012, als die Nokia-Aktie bei 1,33 Euro ihren historischen Tiefststand verzeichnet habe, habe sich der Aktienkurs mehr als verdoppeln können. Wenn der Kurs des einstigen Weltmarktführers im Handybereich mithilfe der führenden Position im Bereich der Windows Smart Phones weiter auf dem Weg nach oben bleibe, könnten spekulativ eingestellte Anleger auch nach dem starken Kursanstieg der vergangenen Tage die Investition in die Nokia-Aktie in Erwägung ziehen.

Für Anleger mit der Marktmeinung, dass sich der Kursanstieg der Nokia-Aktie, die ja noch vor weniger als einem halben Jahr jenseits der 4-Euro-Marke notiert habe, noch weiter fortsetzen werde, könnte der Einsatz von Long-Hebelprodukten als Alternative zum direkten Einstieg in die Aktie interessant sein.

Wer mit einem sehr starken Kursanstieg der Nokia-Aktie auf beispielsweise 3,50 Euro rechne, könnte auf einen aus dem Geld (Delta +0,42) liegenden Call mit Basispreis bei 3 Euro setzen. Der DZ BANK-Call-Optionsschein auf die Nokia-Aktie mit Basispreis bei 3 Euro, Bewertungstag 21.12.2012, BV 1, sei beim Aktienkurs von 2,70 Euro mit 0,39 Euro zum Kauf angeboten worden.

Wenn der Kurs der Nokia-Aktie innerhalb des nächsten Monats seinen Höhenflug fortsetze, um dann im Bereich von 3,50 Euro zu notieren, so werde der Call einen Ertrag von 100 Prozent erwirtschaften, da er dann einen handelbaren Preis von 0,78 erreichen werde. Erreiche der Nokia-Aktienkurs innerhalb des genannten Zeitraumes "nur" die Marke von 3 Euro, dann werde der Schein einen Wert von 0,44 Euro erzielen (+13 Prozent). Diesen hohen prozentuellen Chancen stehe natürlich auch das erhebliche Totalverlustrisiko dieses Scheines gegenüber, das ja dann zur Realität werde, wenn die Nokia-Aktie am 21.12.2012 unterhalb des Basispreises von 3 Euro notiere.

Deshalb würden Anleger mit etwas geringerer Risikobereitschaft einem im Geld liegenden Kaufoptionsschein, wie dem Citi-Call auf Nokia mit Basispreis bei 2 Euro, den Vorzug geben. Beim vorliegenden Aktienkurs sei der Schein, fällig am 20.12.2012, BV 1, Delta +0,81, mit 0,89 bis 0,91 Euro gehandelt worden. Lege der Nokia-Kurs innerhalb des nächsten Monats auf 3 Euro zu, dann werde sich der Wert des Scheines bei 1,12 Euro (+23 Prozent) befinden; beim Kurssprung auf 3,50 Euro werde der Call bei 1,57 Euro (+73 Prozent) notieren.

Für die Anhänger der Turbos könnte beispielsweise der UBS Open End Turbo-Call auf die Nokia-Aktie mit Basispreis bei 2,0010 Euro und der SL-Marke bei 2,1011 Euro interessant sein. Der Turbo-Call, BV 1, sei beim Aktienkurs von 2,70 Euro mit 0,70 bis 0,72 Euro gehandelt worden. Bei einem bald bevorstehenden Kursanstieg der Nokia-Aktie auf 3 Euro, werde der Turbo-Call einen inneren Wert von 0,90 Euro (+25 Prozent) aufbauen. Lege der Aktienkurs sogar auf 3,50 Euro zu, dann würden Anleger sogar einen Ertrag von 94 Prozent erzielen, da der innere Wert des Calls dann bei 1,40 Euro liegen werde.

Wer einem Turbo mit etwas höherem Sicherheitspuffer den Vorzug geben wolle, werde beim RBS-Mini Long-Zertifikat mit Basispreis bei 1,66 Euro und der SL-Marke bei 1,83 Euro, BV 1, das unter den geschilderten Bedingungen mit 1,06 Euro zum Kauf angeboten worden sei, fündig. Lege der Nokia-Kurs auf 3 Euro zu, dann werde der Preis des Turbos bei 1,34 Euro (+26 Prozent) liegen, ein Kursanstieg auf 3,50 Euro werde einen Gewinn von 74 Prozent bewirken, da sich der Wert des Scheines dann bei 1,84 Euro befinden werde. (Ausgabe 32 vom 28.08.2012) (29.08.2012/oc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.



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