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07.09.2012
Volkswagen-Aktie: Autobauer kürzt laut Medienbericht Absatzplanung
aktiencheck.de

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Wolfsburg (www.aktiencheck.de) - Der Automobilkonzern Volkswagen AG (ISIN DE0007664039/ WKN 766403) reagiert einem Medienbericht zufolge auf die schwache Konjunkturentwicklung und hat seine Absatzplanung für das laufende Jahr gesenkt.

Wie das "Handelsblatt" (Freitag) unter Berufung auf Konzernkreise berichtet, kürzte der Vertriebsvorstand Christian Klingler jetzt den Absatzplan um 300.000 Fahrzeuge. Der überwiegende Teil der Streichungen entfällt laut dem Bericht auf Europa, wo Klingler 250.000 Fahrzeuge im Vergleich zum bisherigen Plan aus der Kalkulation nimmt. Entsprechend weniger Autos baut der Konzern in der Herbst- und Winterproduktion. Volkswagen widerspricht den Angaben nicht, will sie aber auch nicht bestätigen. "Zu Spekulationen äußern wir uns nicht", wird ein VW-Sprecher von der Wirtschaftszeitung zitiert.

Für das Gesamtjahr geht der Konzern jetzt nach Informationen des "Handelsblatts" intern nur noch von 9,4 Millionen verkauften Fahrzeugen aus, nach zuvor 9,7 Millionen. Darin ist der Absatz der jüngsten Tochter Porsche bereits enthalten. Das ist allerdings immer noch deutlich mehr als von Branchenbeobachtern erwartet, die mit wenig mehr als 9 Millionen verkauften Autos im laufenden Jahr gerechnet hatten, schreibt das Blatt.

Selbst bei der zurückgenommenen Planung wächst VW weiter, nur langsamer als geplant. 2011 hatte VW knapp 8,4 Millionen Autos abgesetzt, ein Plus von 15 Prozent im Vergleich zu 2010. Bis 2018 will der Autobauer den Absatz auf mindestens zehn Millionen Einheiten steigern.

Die Aktie von Volkswagen notiert aktuell mit einem Plus von 0,96 Prozent bei 141,85 Euro. (07.09.2012/ac/n/d)


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