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Analysen - DAX 100
12.09.2012
E.ON-Aktie: nur noch wenige Veräußerungen notwendig
Deutsche Bank

www.optionsscheinecheck.de

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Virginia Sanz De Madrid Grosse, James Brand, Martin Brough und Alexander Karnick, Analysten der Deutschen Bank, stufen die Aktie von E.ON (ISIN DE000ENAG999/ WKN ENAG99) unverändert mit "buy" ein und bestätigen das Kursziel von 21,00 EUR.

Im Rahmen einer Studie zur Versorgerbranche in Europa werde auf den wiederkehrenden Risikoappetit der Investoren hingewiesen, was sich in den gestiegenen Aktienkursen von Versorgern aus den südlichen Ländern widerspiegle. Gegenüber den sog. "Sicheren Häfen" wie E.ON oder GDF SUEZ (ISIN FR0010208488/ WKN A0ER6Q) sei eine Outperformance erzielt worden. Nach der jüngsten Entscheidung der EZB habe sich der Trend sogar noch verstärkt.

Es sei allerdings fraglich, ob der Sektor an einem Wendepunkt angekommen sei, da nicht angenommen werden könne, dass die entsprechenden Titel eine ausreichende Kapitalrendite bieten würden, um die Risiken zu kompensieren.

E.ON biete Eigenkapitalrenditen 7 bis 8% über ihren Bond-Renditen und habe damit die Nase vor RWE (ISIN DE0007037129/ WKN 703712), wo auch höhere Risiken im Zusammenhang mit den Strompreisen und politischer Einflussnahme zu berücksichtigen seien.

Auf Grund des erfolgreichen Veräußerungsprogramms habe E.ON den Verschuldungsgrad deutlich verringert. Ein Verkaufsvolumen von 2 Mrd. EUR sei noch notwendig, um die avisierte Nettoverschuldung/EBITDA-Multiple von 3,0 bis Ende 2013 zu erreichen.

Vor diesem Hintergrund empfehlen die Analysten der Deutschen Bank die Aktie von E.ON weiterhin zum Kauf. (Analyse vom 11.09.12) (12.09.2012/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen halten an dem analysierten Unternehmen eine Beteiligung in Höhe von mindestens 1 Prozent des Grundkapitals. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.



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