|
News - Marktberichte
|
02.10.2012
Börsen in Europa am Morgen: Leicht im Minus, Wolseley nach Zahlen im Plus
aktiencheck.de
|
www.optionsscheinecheck.de
|
Paris (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten europäischen Aktienindizes verzeichnen im frühen Dienstaghandel trotz mehrheitlich positiver Vorgaben aus den USA leichte Abschläge. Der EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145/ WKN 965814) verliert derzeit 0,02 Prozent auf 2.498,19 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 (ISIN EU0009658160/ WKN 965816) gibt indes um 0,13 Prozent ab auf 2.549,98 Zähler. Auch die europäischen Länderbörsen weisen überwiegend Minuszeichen aus.
In Großbritannien gewinnen im FTSE 100 am Morgen Papiere von Babcock International um 3,6 Prozent hinzu und erholen sich damit von ihren Vortagesverlusten. Ebenfalls gefragt sind Aktien von Randgold Resources (+2,4 Prozent), ITV (+1,3 Prozent) und IAG (+1,2 Prozent). Titel von Wolseley (ISIN JE00B3YWCQ29/ WKN A1C55J) können aktuell um 0,7 Prozent vorrücken. Der weltweit tätige Baustoffhändler gab bekannt, dass er im abgelaufenen Geschäftsjahr einen deutlich geringeren Gewinn erzielen konnte, was auf Restrukturierungskosten und Sonderbelastungen im Zusammenhang mit Akquisitionen in den Jahren 2003 bis 2007 zurückzuführen ist. Wie der Konzern weiter mitteilte, wird er für das abgelaufene Geschäftsjahr eine Dividende in Höhe von 60 Pence (Vorjahr: 45 Pence) pro Aktie ausbezahlen. Zudem erhalten Aktionäre eine Sonderdividende in Höhe von 350 Mio. GBP. Beim Ausblick auf die eigenen Märkte bleibt der Konzern laut CEO Ian Meakins vorsichtig, ist jedoch zuversichtlich, im laufenden Jahr gute Fortschritte zu machen. Die Verliererseite im britischen Leitindex wird angeführt von RBS mit einem Minus 2 Prozent, gefolgt von ARM Holdings (-1,6 Prozent) und Schroders (-1,4 Prozent).
In Frankreich ziehen im CAC 40 zurzeit Anteilsscheine von France Telecom um 1,9 Prozent an. Ganz oben auf dem Einkaufszettel der Anleger stehen auch Unibail-Rodamco und Veolia mit Aufschlägen von 1,2 Prozent bzw. 1 Prozent. Nahezu unverändert tendieren Accor (ISIN FR0000120404/ WKN 860206). Der Hotelkonzern meldete, dass er den Verkauf seiner Motel 6/ Studio 6 Hotels in Nordamerika an Blackstone für 1,9 Mrd. US-Dollar abgeschlossen hat. Wenig gefragt sind dagegen Alcatel-Lucent (-1,3 Prozent), Compagnie de Saint-Gobain (-1,4 Prozent) und ArcelorMittal (-1,8 Prozent). Die rote Laterne wird momentan von Alstom (ISIN FR0010220475/ WKN A0F7BK) mit einem Minus von 5,9 Prozent getragen. Der Industriekonzern hat bei einer Kapitalerhöhung mehr eingenommen als zunächst geplant. Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, wurden im Rahmen eines Private Placements bei institutionellen Investoren insgesamt 13.133.208 neue Anteilsscheine zu einem Kurs von jeweils 26,65 Euro platziert. Nach Angaben des Konzerns war die Platzierung deutlich überzeichnet, so dass man das Volumen der Kapitalerhöhung von 300 auf 350 Mio. Euro erhöht hat.
In der Schweiz verteuern sich im SMI derzeit Swiss Re um 1,6 Prozent. Auf den Plätzen zwei und drei rangieren Adecco (+1 Prozent) und Holcim (+0,7 Prozent). Top-Verlierer ist Transocean mit einem Abschlag von 1 Prozent, gefolgt von Geberit und Syngenta, deren Anteilsscheine weniger als ein halbes Prozent nachgeben.
Dow Jones EURO STOXX 50: 2.498,19 (-0,02 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.549,98 (-0,13 Prozent) FTSE 100 (London): 5.810,53 (-0,17 Prozent) CAC40 (Paris): 3.425,74 (-0,27 Prozent) MIB (Mailand): 15.583,64 (+0,39 Prozent) SMI (Zürich): 6.611,01 (+0,00 Prozent) ATX (Wien): 2.124,40 (-0,07 Prozent) (02.10.2012/ac/n/m)
|