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News - Marktberichte
04.10.2012
Börsen in Europa am Morgen: Uneinheitlich, EVRAZ im Blick
aktiencheck.de

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Paris (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten europäischen Aktienindizes tendieren im frühen Donnerstaghandel uneinheitlich. Die Anleger warten bereits gespannt auf die am Mittag anstehenden Zinsentscheidungen in Großbritannien und Europa und halten sich im Vorfeld mit größeren Neuengagements zurück. Der EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145/ WKN 965814) gewinnt 0,17 Prozent auf 2.496,83 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 (ISIN EU0009658160/ WKN 965816) gibt um 0,03 Prozent nach auf 2.544,09 Zähler. Die europäischen Länderbörsen weisen mehrheitlich Abschläge aus.

Der britische Immobilienmarkt hat sich im September weiter abgekühlt. So lag der Halifax-Hauspreisindex im Durchschnitt der drei Monate zum September um 1,2 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats. Davor war das Preisniveau zum August um 0,9 Prozent gefallen. Binnen Monatsfrist gingen die Häuserpreise im Berichtsmonat um 0,4 Prozent zurück, nach einem Preisrückgang um 0,5 Prozent im August. Aus Großbritannien gibt es zudem eine Nachricht von der Akquisitionsfront. EVRAZ (ISIN GB00B71N6K86/ WKN A1JMT9) wird eine indirekte Mehrheitsbeteiligung an OJSC Raspadskaya, einem führenden russischen Kokskohle-Produzenten, übernehmen. So erwirbt EVRAZ weitere 50 Prozent der Anteile an der Corber Enterprises Ltd. von der Adroliv Investments Ltd., womit man in Besitz einer 82 Prozent-Beteiligung an Raspadskaya kommt. EVRAZ hält bereits 50 Prozent an Corber. Im Rahmen der Transaktion gibt EVRAZ 132,7 Millionen neue Aktien aus. Zudem werden 33,9 Millionen neue Warrants ausgegeben. Die Anteilsscheine des Stahl- und Bergbaukonzerns verschlechtern sich als Schlusslicht im FTSE 100 um 4,5 Prozent. Vorne steigen Tate & Lyle um 2,7 Prozent.

Die schweizerische Industrieproduktion ist im zweiten Quartal 2012 nach Angaben des nationalen Bundesamtes für Statistik gestiegen. So zog der Output binnen Jahresfrist um 4,6 Prozent an. Für das erste Quartal 2012 war eine Produktionssteigerung um 1,4 Prozent ausgewiesen worden. Der Umsatz legte um 3,3 Prozent zu, gegenüber einem Minus von 0,7 Prozent im ersten Quartal. Ferner haben die Auftragseingänge um 1,1 Prozent abgenommen, während die Auftragsbestände um 1,9 Prozent gestiegen sind. An der Indexspitze des schweizerischen Leitindex SMI können sich Adecco und Swiss Re um jeweils mehr als 2 Prozent verteuern. Unter Druck stehen unterdessen am Indexende die Titel von Syngenta mit einem Abschlag von 1,1 Prozent.

Ganz oben auf dem Einkaufszettel der Investoren finden sich im österreichischen Leitindex ATX im frühen Handel die Anteilsscheine von Convert Immobilien mit einem Zugewinn von 1,1 Prozent wieder. Auf Platz zwei rücken daneben Vienna Insurance um 0,4 Prozent vor. Die rote Laterne wird unterdessen von Andritz mit einem Wertverlust von 0,9 Prozent getragen.

Auf Platz eins der Gewinnerliste im französischen Leitindex CAC 40 notieren zur Stunde Safran mit einem Plus von 2,7 Prozent. Mit einem Aufschlag von 2 Prozent stehen zudem Michelin hoch im Kurs. Auf den letzten beiden Plätzen verschlechtern sich derweil Technip und Cap Gemini um mehr als 1 Prozent.

Dow Jones EURO STOXX 50: 2.496,83 (+0,17 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.544,09 (-0,03 Prozent) FTSE 100 (London): 5.822,23 (-0,06 Prozent) CAC40 (Paris): 3.401,95 (-0,12 Prozent) MIB (Mailand): 15.476,49 (-0,38 Prozent) SMI (Zürich): 6.607,32 (+0,04 Prozent) ATX (Wien): 2.130,96 (-0,40 Prozent) (04.10.2012/ac/n/m)


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