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News - Marktberichte
24.10.2012
Börsen in Europa am Morgen: Verluste, Volvo brechen nach Zahlen ein
aktiencheck.de

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Paris (www.aktiencheck.de) - Nach der schwachen Entwicklung vom Vortag tendieren die wichtigsten europäischen Aktienindizes auch im frühen Mittwochhandel schwächer. Dabei hält die laufende Berichtssaison die Anleger in Atem. Der EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145/ WKN 965814) verliert 0,61 Prozent auf 2.462,76 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 (ISIN EU0009658160/ WKN 965816) gibt um 0,18 Prozent nach auf 2.511,15 Zähler. Die europäischen Länderbörsen weisen Abschläge aus.

Im Blickfeld der Investoren stehen im europäischen Handel vor allem auch die Aktien von Volvo (ISIN SE0000115446/ WKN 855689), die um 5,7 Prozent einbrechen. Der Lkw-Hersteller meldete einen deutlichen Gewinneinbruch für das dritte Quartal. Neben rückläufigen Nutzfahrzeugabsätzen belasteten dabei vor allem hohe Einmaleffekte das Ergebnis. Der Umsatz zeigte sich ebenfalls rückläufig.

Heineken (ISIN NL0000009165/ WKN A0CA0G) konnte im dritten Quartal ein Umsatz- und Gewinnplus erzielen. Für das Gesamtjahr rechnet der Bierkonzern weiterhin mit einem um Sondereffekte bereinigten Gewinn auf Vorjahresniveau (1,43 Mrd. Euro). Dabei gleiche eine gute Entwicklung in den Emerging Markets und in Amerika das schwache Europa-Geschäft aus. Der Titel verbilligt sich um 2,5 Prozent.

In der Schweiz geht es für UBS (ISIN CH0024899483/ WKN UB0BL6) um 0,3 Prozent nach oben. Die Großbank will Presseangaben zufolge am heutigen Mittwoch mit dem Abbau von Stellen innerhalb ihrer Investment Banking-Sparte beginnen. Daneben notieren im SMI nur noch Syngenta und Swisscom in der Gewinnzone, während der letzte Platz von Credit Suisse mit einem Minus von 1,8 Prozent eingenommen wird.

In Frankreich verschlechtern sich Peugeot (ISIN FR0000121501/ WKN 852363) im breiten Markt um 6,2 Prozent. Der Automobilkonzern und die amerikanische General Motors (ISIN US37045V1008/ WKN A1C9CM) gaben heute wichtige Schritte zur Umsetzung ihrer weltweiten strategischen Allianz bekannt. Basierend auf dem Rahmenabkommen, das am 29. Februar 2012 unterzeichnet wurde, haben die beiden Partner vier gemeinsame Fahrzeugprojekte identifiziert sowie die nächsten Schritte der Zusammenarbeit im Bereich Einkauf festgelegt. Die Allianz hat das Ziel, die ersten Fahrzeuge aus diesen gemeinsamen Programmen bis Ende 2016 auf den Markt zu bringen. Im CAC 40 fahren unterdessen auf dem letzten Platz Renault mit einem Wertverlust von 2,5 Prozent hinterher. Ganz oben auf dem Einkaufszettel stehen derweil die Aktien von Cap Gemini mit einem Zugewinn von 1,2 Prozent.

Verbund (ISIN AT0000746409/ WKN 877738) rücken als Spitzenreiter im österreichischen Leitindex ATX um 1,9 Prozent vor. Der Energieversorger konnte in den ersten neun Monaten mit einem Ergebnisanstieg aufwarten. Geprägt war das Ergebnis vor allem durch eine gute Wasserführung. Zusätzlich profitierte der Konzern durch seine Absicherungsstrategie von höheren Absatzpreisen. Daneben könnten sich auch noch Telekom Austria um mehr als 1 Prozent verteuern, während es auf dem letzten Platz für EVN um 1,9 Prozent nach unten geht.

Dow Jones EURO STOXX 50: 2.462,76 (-0,61 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.511,15 (-0,18 Prozent) FTSE 100 (London): 5.778,13 (-0,34 Prozent) CAC40 (Paris): 3.392,17 (-0,42 Prozent) MIB (Mailand): 15.432,39 (-0,94 Prozent) SMI (Zürich): 6.602,48 (-0,37 Prozent) ATX (Wien): 2.137,59 (-0,38 Prozent) (24.10.2012/ac/n/m)


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