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News - Marktberichte
26.10.2012
Börsen in Europa am Morgen: Verluste, Ericsson nach Zahlen unter Druck
aktiencheck.de

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Paris (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten europäischen Indizes zeigen sich am letzten Handelstag der Woche kurz nach Börsenstart in schwächerer Verfassung. Die Kauflaune der Investoren wird dabei unter anderem durch den gestern nach US-Börsenschluss veröffentlichten Quartalsbericht von Apple getrübt. Der EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145/ WKN 965814) verliert 0,75 Prozent auf 2.464,82 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 (ISIN EU0009658160/ WKN 965816) gibt um 0,63 Prozent nach auf 2.512,87 Zähler. Die europäischen Länderbörsen weisen Abschläge aus.

Die spanische Arbeitsmarktlage hat sich im dritten Quartal nach Angaben des Arbeitsministeriums verschlechtert. So erhöhte sich die Zahl der Arbeitslosengeldempfänger auf 5,78 Millionen. Das sind 1,5 Prozent mehr als im Vormonat und 16,1 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die Arbeitslosenquote stieg auf 25,0 Prozent, nach 24,6 Prozent im Vormonat und 21,5 Prozent im Vorjahresmonat.

Mit einem Wertverlust von 4,6 Prozent stehen zur Stunde die Aktien von Ericsson (ISIN SE0000108656/ WKN 850001) deutlich unter Druck. Der weltgrößte Hersteller von Mobilfunknetzen verzeichnete im dritten Quartal einen deutlichen Gewinnrückgang. Zurückzuführen war dies auf geringere Ausgaben seitens der Mobilfunkbetreiber. Der Umsatz verringerte sich ebenfalls. Die Erwartungen wurden ergebnisseitig jedoch übertroffen.

Syngenta (ISIN CH0011037469/ WKN 580854) fallen um 0,7 Prozent. Der Agrochemiekonzern hat mit der dänischen Novozymes (ISIN DK0060336014/ WKN A1JP9Y) eine exklusive globale Marketing- und Vertriebsvereinbarung zur Vermarktung von Taegro unterzeichnet. Hierbei handelt es sich um ein fermentiertes Fungizid auf der Basis des natürlich vorkommenden Bakteriums Bacillus subtilis. Mit Transocean und Julius Baer notieren im SMI aktuell nur zwei Titel in der Gewinnzone. Hinten verbilligen sich Adecco um 3,3 Prozent.

Die Verbraucherstimmung in Frankreich hat sich im Oktober nach Angaben der nationalen Statistikbehörde Insee erneut verschlechtert. So verringerte sich der saisonbereinigte Index des Verbrauchervertrauens in Europas zweitgrößter Volkswirtschaft auf 84 Zähler. Hierbei handelt es sich um den fünften Rückgang in Folge. Für September war noch ein Indexstand von 85 Punkten ermittelt worden. Wie bereits gestern bekannt gegeben wurde, konnte der Baukonzern Vinci (ISIN FR0000125486/ WKN 867475) im dritten Quartal seinen Umsatz steigern. Für das Gesamtjahr 2012 erwartet der Konzern aufgrund neuer Steuern und Sozialabgaben in Frankreich einen negativen Einfluss auf seinen Gewinn. Die Aktie verbilligt sich um 1,2 Prozent. Daneben steigerte auch der Einzelhandels- und Luxusartikelkonzern PPR (ISIN FR0000121485/ WKN 851223) im dritten Quartal seinen Umsatz. Dies wurde durch ein anhaltendes Wachstum bei allen Luxus-Marken erreicht. Das Papier legt als bester Wert im CAC 40 um 2,3 Prozent zu. Gleichzeitig finden sich Banktitel auf dem Verkaufszettel der Investoren wieder. So geht es auf den letzten beiden Plätzen für Crédit Agricole und Société Générale um 3,9 bzw. 3,5 Prozent nach unten, während sich BNP Paribas um 3,2 Prozent verschlechtern.

Die Gewinnerliste im britischen Leitindex FTSE 100 wird zur Stunde von Weir Group mit einem Plus von 2 Prozent angeführt. Daneben gewinnen auch Pearson und Anglo American mehr als 1 Prozent an Wert, während am Indexende Shire 4,8 Prozent an Wert verlieren.

An den österreichischen Aktienmärkten wird heute wegen des Nationalfeiertages nicht gehandelt. Gestern verabschiedete sich der Leitindex ATX mit einem Zugewinn von 0,09 Prozent auf 2.146,86 Stellen in das verlängerte Wochenende.

Dow Jones EURO STOXX 50: 2.464,82 (-0,75 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.512,87 (-0,63 Prozent) FTSE 100 (London): 5.770,76 (-0,59 Prozent) CAC40 (Paris): 3.386,61 (-0,73 Prozent) MIB (Mailand): 15.383,92 (-0,93 Prozent) SMI (Zürich): 6.576,29 (-0,46 Prozent) ATX (Wien): 2.146,86 (26.10.2012/ac/n/m)


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