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Analysen - Marktberichte
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30.10.2012
Europas Börsen: bei negativen Vorgaben aus Fernost keine rasche Erholung erwartet
Raiffeisen Bank International AG
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www.optionsscheinecheck.de
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Wien (www.aktiencheck.de) - Die US-Börsen blieben gestern aufgrund des herannahenden Hurrikans an der Nordostküste der Vereinigten Staaten geschlossen und sie werden auch heute nicht aufsperren, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.
Die ersten Schäden und Überschwemmungen seien bereits zu beklagen, aus aktueller Sicht der Dinge sollten die mittelfristigen Auswirkungen auf Wirtschaft und Börsen aber überschaubar bleiben. Dennoch herrsche rund um den Erdball Vorsicht und Zurückhaltung der Anleger. Die Futures auf die US-Aktienindices hätten gestern nach unten tendiert und auch die Aktienindices der Börsen in Tokio und Hongkong lägen aktuell klar im Minus.
In Japan hätten dabei zusätzlich das Ausmaß des bereits allgemein erwarteten neuen Wertpapierankaufprogramms der Notenbank sowie schwache Daten zur Industrieproduktion enttäuscht. Zu Handelsbeginn habe der Nikkei 225-Index (ISIN XC0009692440/ WKN 969244) noch in positivem Terrain gelegen, zumal Nomura (ISIN JP3762600009/ WKN 857054) aufgrund starker Zuwächse im Anleihenhandel sehr zufriedenstellende Quartalszahlen habe präsentieren können.
An den wichtigsten Börsen Europas dürfe mit den aktuellen Vorgaben aus Fernost kaum auf eine rasche Erholung der Kurse gehofft werden. Eine Reihe an Wirtschaftsindikatoren sowie vor allem jede Menge Quartalszahlenberichte bedeutender Unternehmen würden den Handel heute aber maßgeblich mit beeinflussen. (30.10.2012/ac/a/m)
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