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News - Marktberichte
05.11.2012
Börsen in Europa am Mittag: Weiter im Minus, HSBC unter Druck
aktiencheck.de

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Paris (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten europäischen Indizes notieren im Montaghandel auch zur Mittagszeit im Minus. Die Kauflaune der Investoren wird dabei durch negative Vorgaben aus den USA und Asien eingetrübt. Der EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145/ WKN 965814) verliert 1,01 Prozent auf 2.521,34 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 (ISIN EU0009658160/ WKN 965816) gibt um 0,63 Prozent nach auf 2.545,38 Zähler. Die europäischen Länderbörsen weisen Abschläge aus.

Die Wall Street dürften heute mit roten Vorzeichen in den Handel starten. So gibt der Dow Jones Future derzeit um 0,18 Prozent nach. Der NASDAQ-Future verschlechtert sich um 0,24 Prozent, während der S&P-Future 0,27 Prozent an Wert verliert. Aus den USA wird heute der ISM-Service-Index gemeldet.

Die italienische Wirtschaft wird nach Angaben der nationalen Statistikbehörde Istat voraussichtlich sowohl im laufenden als auch im kommenden Jahr schrumpfen. So wird für 2012 ein Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um real 2,3 Prozent erwartet. Hierbei wirken sich die globale Wirtschaftsschwäche und eine schlechtere Binnennachfrage negativ aus. Für 2013 wird infolge einer anhaltend schwachen privaten Nachfrage noch ein Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,5 Prozent in Aussicht gestellt.

Die spanische Arbeitsmarktlage hat sich im Oktober nach Angaben des Arbeitsministeriums weiter verschlechtert. So erhöhte sich die Zahl der Arbeitslosengeldempfänger auf 4,83 Millionen. Das sind 128.242 Personen oder 2,7 Prozent mehr als im Vormonat. Hierbei handelt es sich um den dritten Anstieg in Folge. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist die Arbeitslosenzahl zudem um 10,8 Prozent angewachsen.

HSBC Holdings (ISIN GB0005405286/ WKN 923893) verbilligen sich indes um 1,6 Prozent. Die Großbank musste im dritten Quartal einen deutlichen Gewinnrückgang ausweisen. Bereinigt um Sondereffekte verbesserte sich das Ergebnis zwar deutlich. Allerdings wurden die Analystenerwartungen nicht erreicht. Daneben verlautbarte Prudential (ISIN GB0007099541/ WKN 852069), dass seine Tochter Prudential Life Assurance (Thailand) PCL ("Prudential Thailand") mit der Thanachart Bank PCL ein Abkommen geschlossen hat, das die Etablierung einer Partnerschaft über einen Zeitraum von 15 Jahren vorsieht. Die Titel des Versicherungskonzerns verlieren 0,5 Prozent an Wert. Des Weiteren hat sich der Energie- und Erdgasversorger BG Group (ISIN GB0008762899/ WKN 931283) eine neue Kreditlinie gesichert. So wurde mit einem internationalen Bankenkonsortium eine neue syndizierte Kreditlinie in Höhe von insgesamt rund 3 Mrd. US-Dollar mit einer Laufzeit von fünf Jahren vereinbart. Die neue Kreditfazilität ersetzt dabei zwei auslaufende Kreditlinien im Gesamtvolumen von 2,3 Mrd. US-Dollar. Das Papier fällt um 1,3 Prozent. Ryanair (ISIN IE00B1GKF381/ WKN A0MJ5T) fliegen indes im breiten Markt um 6,4 Prozent vor. Die Billigfluglinie hat im ersten Halbjahr angesichts gesunkener Treibstoffkosten und gestiegener Ticketpreise einen höheren Gewinn erzielt. Die Erwartungen der Analysten wurden übertroffen. Beim Umsatz legte man indes prozentual zweistellig zu. Zudem wurde die Jahresprognose erhöht.

Zahlen gab es heute auch aus der Schweiz. Transocean (ISIN CH0048265513/ WKN A0REAY) ist im abgelaufenen Quartal angesichts hoher Einmalbelastungen tiefer in die Verlustzone gerutscht. Beim um Einmaleffekte bereinigten Ergebnis wurde aber ein deutlicher Gewinn ausgewiesen. Der Umsatz wurde indes deutlich gesteigert. Die Aktie des Ölbohrkonzerns rückt als stärkster Wert im schweizerischen Leitindex SMI um 1,8 Prozent vor. Die rote Laterne wird unterdessen weiterhin von Adecco mit einem Minus von 2,1 Prozent getragen.

Lenzing (ISIN AT0000644505/ WKN 852927) hat erstmals Schuldscheine in Höhe von 200 Mio. Euro (Senior Debt, Unsecured) am Schuldscheinmarkt erfolgreich platziert. Dabei konnte bei einer durchschnittlichen Laufzeit von sechs Jahren ein für die Lenzing AG äußerst günstiger Zinssatz von 2,55 Prozent p.a. erzielt werden. Die Transaktion war zudem gegenüber dem ursprünglichen Angebot vielfach überzeichnet. Das Papier verschlechtert sich um 0,8 Prozent. Im österreichischen Leitindex ATX setzten sich zur Stunde Andritz mit einem Wertzuwachs von 3,1 Prozent an die Indexspitze. Am Ende geben OMV um 1,9 Prozent nach.

Skanska (ISIN SE0000113250/ WKN 863784) hat einen weiteren Großauftrag aus den USA an Land gezogen. So wurde der Baukonzern vom Rio Grande City Consolidated School District mit dem Bau einer High School im Nordosten von Rio Grande City im US-Bundesstaat Texas beauftragt. Das Auftragsvolumen wurde auf rund 52 Mio. US-Dollar (umgerechnet rund 350 Mio. Schwedische Kronen (SEK)) beziffert. Die Aktie verzeichnet ein Minus von 1,4 Prozent.

Dow Jones EURO STOXX 50: 2.521,34 (-1,01 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.545,38 (-0,63 Prozent) FTSE 100 (London): 5.831,25 (-0,64 Prozent) CAC40 (Paris): 3.456,78 (-1,02 Prozent) MIB (Mailand): 15.532,72 (-1,50 Prozent) SMI (Zürich): 6.685,35 (-0,24 Prozent) ATX (Wien): 2.221,26 (-0,24 Prozent) (05.11.2012/ac/n/m)


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