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Analysen - Ausland
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14.11.2012
Vodafone-Aktie: Wertberichtigungen führten zu Nettoverlust in H1'2012/13
Independent Research
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www.optionsscheinecheck.de
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Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Der Analyst von Independent Research, Markus Friebel, rät nach wie vor zum Verkauf der Vodafone-Aktie (ISIN GB00B16GWD56/ WKN A0J3PN).
Vodafone habe für die erste Jahreshälfte des Geschäftsjahres 2012/13 einen Umsatzrückgang um 7,4% gemeldet. Dieser gehe vor allem auf die sehr schwache Entwicklung in Südeuropa zurück. Die Analysten hätten mit einem Umsatzrückgang in dieser Größenordnung gerechnet. Das bereinigte operative Ergebnis habe sogar deren Prognose um rund 5% schlagen können. Dagegen hätten Wertberichtigungen in Höhe von 5,9 Mrd. GBP zu einem unerwarteten Nettoverlust von 1,89 Mrd. GBP geführt.
Der Ausblick für das laufende Geschäftsjahr sei konkretisiert worden. Während für das bereinigte operative Ergebnis das Erreichen der oberen Spanne von 11,1 bis 11,9 Mrd. GBP erwartet werde, gehe Vodafone für den freien Cashflow von einem Erreichen der unteren Spanne von 5,3 bis 5,8 Mrd. GBP aus.
Die Analysten hätten ihre berichtete EPS-Prognose für 2012/13 wegen der Wertberichtigungen von 15,25 auf 3,70 GBp angepasst. Dagegen sei die Schätzung für den bereinigten Gewinn je Aktie von 15,25 auf 15,66 GBp erhöht worden.
Bei einem von 155 auf 130 GBp reduzierten Kursziel votieren die Analysten von Independent Research weiterhin mit "verkaufen" für die Vodafone-Aktie. (Analyse vom 13.11.2012) (14.11.2012/ac/a/a)
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