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News - Marktberichte
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28.11.2012
Börsen in Europa am Morgen: Verluste, United Utilities nach Zahlen gesucht
aktiencheck.de
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www.optionsscheinecheck.de
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Paris (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten europäischen Indizes verzeichnen im frühen Mittwochhandel Abschläge. Dabei belasten negative Vorgaben aus den USA und Japan. Der EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145/ WKN 965814) verliert 0,56 Prozent auf 2.529,32 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 (ISIN EU0009658160/ WKN 965816) gibt um 0,34 Prozent nach auf 2.519,83 Zähler. Die europäischen Länderbörsen weisen mehrheitlich Abschläge aus.
Wie bereits gestern vom Arbeitsministerium bekannt gegeben wurde, ist in Frankreich die Zahl der Arbeitslosen im Oktober weiter gestiegen und hat damit den höchsten seit 14 Jahren erreicht. So befanden sich Ende Oktober 3,103 Millionen Menschen auf Jobsuche. Im Vergleich zum September entspricht dies einem Anstieg um 1,5 Prozent. Damit stieg die Arbeitslosenzahl im 18. Monat in Folge. Gegenüber dem Stand vor einem Jahr nahm die Zahl der Arbeitslosen um 10,6 Prozent zu. Die Arbeitslosenquote liegt in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Eurozone damit inzwischen bei 10,8 Prozent.
United Utilities Group (ISIN GB00B39J2M42/ WKN A0Q4EC) konnte im ersten Halbjahr den Gewinn steigern. Zurückzuführen war dies auf operative Verbesserungen und ein solides Umsatzwachstum. Zudem wurde die Dividende erhöht. Darüber hinaus teilte der Konzern mit, dass er im laufenden Geschäftsjahr voraussichtlich Investitionen in Höhe bis zu 750 Mio. GBP tätigen wird. Die Aktie des Wasserversorgers verteuert sich um 1,7 Prozent. Für Thomas Cook Group (ISIN GB00B1VYCH82/ WKN A0MR3W) geht es im breiten Markt um 1,2 Prozent nach oben. Der Reisekonzern hat im abgelaufenen Geschäftsjahr angesichts hoher Sonderbelastungen und rückläufiger Umsätze einen größeren Verlust erwirtschaftet. Auf bereinigter Ebene wurde ein deutlicher Ergebniseinbruch ausgewiesen. Der Umsatz verringerte sich ebenfalls.
Zahlen wurden heute auch aus Österreich gemeldet. Raiffeisen Bank International (RBI) (ISIN AT0000606306/ WKN A0D9SU) konnte in den ersten neun Monaten mit einem Ergebnisanstieg aufwarten. Profitieren konnte die Großbank vor allem von einer geringeren Risikovorsorge im Kreditgeschäft. Rückläufig entwickelte sich indessen das Handelsergebnis. Besonders stark entwickelte sich das Vorsteuerergebnis in Russland. In Südosteuropa blieb der Vorsteuergewinn in etwa konstant, während man in Zentraleuropa beim Vorsteuerergebnis deutlich zulegen konnte. Insgesamt geht man für das laufende Fiskaljahr aufgrund des wirtschaftlichen Umfelds und der restriktiven regulatorischen Bestimmungen von einem stabilen Geschäftsvolumen aus. Abhängig von der weiteren Entwicklung der Märkte stellt die Durchführung einer Kapitalerhöhung nach Unternehmensangaben weiterhin eine mögliche Option dar. Die Aktie bricht als Schlusslicht im ATX um 5,1 Prozent ein. Die Gewinnerliste wird unterdessen von Conwert Immobilien mit einem Wertzuwachs von 2,1 Prozent angeführt.
In der Schweiz geht es für Swiss Life Holding (ISIN CH0014852781/ WKN 778237) um 2,9 Prozent nach unten. Der Lebensversicherer meldete, dass er am heutigen Investorentag das neue Unternehmensprogramm "Swiss Life 2015" lanciert. Dabei wird AWD ab 2013 unter der Marke "Swiss Life Select" auftreten. So will Swiss Life die Diversifikation der Angebote und Ertragsquellen noch stärker vorantreiben. Zudem verfolgt sie das Ziel, die Bilanz weiter zu stärken, das Bestandsgeschäft kontinuierlich zu optimieren und im Neugeschäft profitabel zu wachsen. Die Gruppe will mit ihren neuen Plänen bis 2015 folgende Ziele erreichen: eine Rendite von 8 bis 10 Prozent auf der um die unrealisierten Gewinne auf festverzinslichen Anlagen bereinigten Eigenkapitalbasis; eine Neugeschäftsmarge über 1,5 Prozent; Kosteneinsparungen von insgesamt 130 bis 160 Mio. Schweizer Franken (CHF) und im Sinne der Diversifikation der Ertragsquellen einen Anteil des Gewinnbeitrags aus dem Geschäft mit der Absicherung von Risiken wie Todesfall und Invalidität sowie durch Kommissionen von künftig 60 bis 70 Prozent.
Dow Jones EURO STOXX 50: 2.529,32 (-0,56 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.519,83 (-0,34 Prozent) FTSE 100 (London): 5.777,62 (-0,38 Prozent) CAC40 (Paris): 3.485,22 (-0,48 Prozent) MIB (Mailand): 15.409,13 (-0,46 Prozent) SMI (Zürich): 6.719,67 (+0,12 Prozent) ATX (Wien): 2.244,54 (-0,76 Prozent) (28.11.2012/ac/n/m)
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