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Analysen - DAX 100
14.12.2012
Deutsche Bank-Aktie: Rechtsstreitigkeiten schmälern die bereits dünne Kapitaldecke
Sarasin Research

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Zürich (www.aktiencheck.de) - Rainer Skierka, Analyst von Sarasin Research, stuft die Aktie der Deutschen Bank (ISIN DE0005140008/ WKN 514000) unverändert mit "neutral" ein.

Die negative Nachrichtenlage scheine zu keinem Ende zu kommen. Abgesehen von einer Razzia im Frankfurter Hauptquartier wegen Betrugsvorwürfen im Zusammenhang mit dem Handel von CO2-Zertifikaten und der Involvierung in die Ermittlungen wegen des Skandals um die LIBOR-Manipulationen habe die Deutsche Bank wegen Einmaleffekten infolge eines Risikoabbaus und von Restrukturierungen nun auch noch eine Gewinnwarnung herausgegeben.

Da die Gründung einer Nicht-Kerngeschäftseinheit bereits bekannt gegeben worden sei, komme die Gewinnwarnung umso überraschender. Trotz einer guten Geschäftsentwicklung im Oktober und November könnten die signifikanten Belastungen einen Fehlbetrag im vierten Quartal nach sich ziehen. Die zahlreichen juristischen Auseinandersetzungen würden die ohnehin dünne Kapitaldecke der Deutschen Bank weiter schmälern. Die Wahrscheinlichkeit einer Kapitalerhöhung könnte sich erhöhen.

Die Analysten von Sarasin Research bleiben beim Votum "neutral" für die Aktie der Deutschen Bank. (Analyse vom 14.12.12) (14.12.2012/ac/a/d)


Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

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