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Analysen - Marktberichte
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14.12.2012
Internationale Aktienindices mit positiver Performance
Erste Group Research
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www.optionsscheinecheck.de
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Wien (www.aktiencheck.de) - Auch in der letzten Woche verzeichneten die meisten globalen Indices positive Performances, berichten die Analysten von Erste Group Research.
Alle europäischen Aktien-Benchmarks hätten fester notiert. Der EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145/ WKN 965814) sei um 0,9%, der DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) um 0,6% und der DJ STOXX 600 (ISIN EU0009658202/ WKN 965820) um 0,3% gestiegen. Der ATX (ISIN AT0000999982/ WKN 969191) habe um 1,3% zugelegt. Die US-Indices hätten ebenfalls etwas fester notiert. Der S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) sei um 0,4%, der Dow Jones (ISIN US2605661048/ WKN 969420) um 0,7% und der NASDAQ (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) um 0,1% gestiegen.
Nahezu alle Emerging Markets Indices hätten Zugewinne gezeigt. Der argentinische Merval (ISIN ARMERV160025/ WKN A0AEM9) sei um 6,5%, der koreanische Kospi (ISIN KRD020020016/ WKN A0G9AA) um 4,4%, der Bovespa (ISIN BRIBOVINDM18/ WKN A0JZEM) um 2,8% und der Shanghai Composite um 1,8% gestiegen.
Beim Shanghai Composite zeichne sich jetzt zudem eine positive Trendwende ab, die voraussichtlich auch mehrere Wochen andauern könne. Die gehandelten Volumina seien bei diesem Index zuletzt stark angestiegen, was die Analysten als positiv erachten würden. Die Performance des Shanghai Composite bleibe in diesem Jahr mit minus 10% immer noch deutlich negativ. Weitaus erfreulicher entwickle sich der türkische Aktienindex ISE 30 (ISIN XC000A0AEWE8/ WKN A0AEWE). Nach einem Zugewinn von 1,4% in dieser Woche betrage die Rendite in diesem Jahr bereits 56%.
In Europa seien die meisten Sektoren moderat angestiegen. Nur Industriewerte und Banken hätten geringfügig schwächer notiert. In den USA hätten einige zyklische Sektoren stärker zulegen können. Baumaterialhersteller seien im Schnitt 2,4%, Automobilhersteller und deren Zulieferer um 2% und Halbleiterhersteller ebenfalls um 2% gestiegen.
Die Energiepreise hätten etwas angezogen. WTI-Öl notiere bei USD 86,8 (+0,5%) bzw. Brent (+2,3%) bei USD 107,8. Die Edelmetalle hätten schwächer tendiert. Der Goldpreis sei um 0,3% auf USD 1.696 gefallen, Silber habe sich um 0,4% auf USD 32,7/Unze abgeschwächt. Die Preise von Industriemetallen hingegen seien angestiegen.
Die freundliche Tendenz an den Aktienmärkten sollte auch in der kommenden Woche andauern. Die Analysten würden leichte Zugewinne bei den globalen Aktienindices erwarten, wobei auch einige zyklische Sektoren, wie beispielsweise der Halbleitersektor, derzeit wieder attraktiv erscheinen würden. Die Edelmetallpreise sollten stabil bleiben. (14.12.2012/ac/a/m)
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