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14.12.2012
Deutsche Bank-Aktie: Niederlage im Kirch-Prozess
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Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die Deutsche Bank AG (ISIN DE0005140008/ WKN 514000) hat im Kirch-Prozess eine Niederlage erlitten.
Wie das Oberlandesgericht München mitteilte, muss die Bankgesellschaft Schadenersatz an die Kirch-Erben zahlen. Über die Höhe der Schadenersatzzahlungen sollen Gutachter entscheiden.
Der verstorbene Medienunternehmer Leo Kirch hatte der Deutschen Bank vorgeworfen, sie habe im Jahr 2002 durch negative Äußerungen des damaligen Vorstandschefs Rolf Breuer zu seiner Kreditwürdigkeit den Zusammenbruch seines Konzerns mit ausgelöst. Das Gericht sah es als erwiesen, dass Breuers Äußerungen in einem Interview mitverantwortlich für die Pleite der Kirch-Gruppe waren.
Der Prozess zwischen Kirch und der Deutschen Bank dauerte bereits seit zehn Jahren an. In diesem Zeitraum waren mehrere Versuche, einen Vergleich zu schließen, gescheitert.
Die Aktie der Deutschen Bank schloss im Xetra-Handel bei 32,65 Euro (-2,08 Prozent). In Frankfurt notiert der Titel aktuell bei 32,57 Euro (-1,78 Prozent). (14.12.2012/ac/n/d)
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