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Analysen - Ausland
29.11.2002
DSM kaufen
Conrad Hinrich Donner Bank

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Die Analysten der Conrad Hinrich Donner Bank stufen die Aktie von DSM (WKN 876300) mit "kaufen" ein.

DSM sei nach Akzo Nobel der zweitgrößte Chemiekonzern in den Niederlanden. Seit der Gründung im Jahre 1902 habe sich das Unternehmen von einer Bergwerksgesellschaft zu einem führenden Anbieter von Spezialchemikalien entwickelt. Life-Science-Produkte, Performance-Materialien sowie Polymere & Industriechemikalien würden die drei Geschäftssparten des mit Produktionsstätten in 40 Ländern global vertretenen Konzerns bilden.

Die schwache Wirtschaft, Preisdruck und ein nachgebender USD seien derzeit Belastungen, denen DSM mit Kostensenkungen begegne. Auf Basis fortgesetzter Aktivitäten habe DSM in den ersten neun Monaten des Jahres 2002 einen Umsatz von 4,18 Mrd. Euro (-4% gegenüber 2001) und einen operativen Gewinn (EBIT) von unverändert 287 Mio. Euro erzielt. Im Gesamtjahr sollte der Umsatz rund 5,6 Mrd. Euro betragen und das Management bekräftige ein operatives Plus von 10% bis 20%.

Mit der Einbeziehung des Vitamingeschäfts von Roche sollte der Umsatz 2003 auf rund 8,2 Mrd. Euro zulegen und das EBIT auf über 600 Mio. Euro steigen. Bis 2005 könnte mittels organischen Wachstums ein Umsatz von gut 9 Mrd. Euro erreicht werden, so dass das Ziel von 10 Mrd. Euro inkl. weiterer Akquisition realistisch erscheine.

Trotz der insgesamt neutralen Haltung gegenüber der Chemiebranche empfehlen die Analysten der Conrad Hinrich Donner Bank die Aktie von DSM zum Kauf. Neben einem vielversprechenden Chartbild überzeuge die niedrige Bewertung. Das KGV '03e betrage 10,5 und das Verhältnis EV/EBITDA liege unter dem Branchendurchschnitt. Hinzu komme eine Dividendenrendite von fast 4%. Das Kursziel (zwölf Monate) sehe man bei 52 Euro (+16,3%).



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