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Analysen - Ausland
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06.08.2013
Optionsschein auf Facebook - Investmentidee
Bank Vontobel Europe AG
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www.optionsscheinecheck.de
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München (www.optionsscheinecheck.de) - Für Vontobel ist die Facebook-Aktie (ISIN US30303M1027/ WKN A1JWVX) eine Investmentidee und die Bank Vontobel Europe AG liefert Vorschläge, wie Anleger mit Optionsscheinen von dieser Einschätzung profitieren können.
Im Juli habe Facebook Inc. nicht nur den neunten Geburtstag gefeiert, sondern es seien auch die mit Spannung erwarteten Quartalszahlen veröffentlicht worden. Mit einem Umsatzwachstum von 53% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und einem Gewinn von USD 488 Mio. habe Facebook die Analysten überraschen können, was in ein Kursfeuerwerk für die Anleger gemündet habe.
Nach Unternehmensangaben seien täglich rund 699 Mio. Menschen auf Facebook aktiv, Tendenz steigend. Auf Monatsbasis würden sogar durchschnittlich 1,15 Mrd. Menschen auf das soziale Netzwerk zugreifen. Mehrere Statistiken sollten ergeben haben, dass Facebook somit zu den fünf am häufigsten frequentierten Internetseiten weltweit gehöre.
Vor allem über Smartphones werde zunehmend auf das soziale Netzwerk zugegriffen. Aufgrund solcher Entwicklungen könnte der Internetdienstleister auch für Werbekunden immer interessanter werden. So könnte sich erklären lassen, dass die Zahl der aktiven Inserenten über eine Million gestiegen sei. Eine erfreuliche Nachricht für Mark Zuckerberg, da somit die Werbeeinnahmen seines Unternehmens deutlich anziehen würden.
Nicht nur die Quartalszahlen, sondern auch die Aussichten für die Zukunft könnten manchen Anleger positiv stimmen. So sei angekündigt worden, ab Herbst Fernsehspots über das Netzwerk zu verbreiten. USD 2,5 Mio. solle eine Firma demnach für einen 15-Sekunden-Clip zahlen, der Facebook Nutzer erreichen solle. Das Besondere an diesem Werbeformat solle sein, dass durch angegebene Interessen der Nutzer, die richtige Werbung an den richtigen Zielkunden gelangen solle.
Dieses Werbepotenzial könnte den Erfolg von Facebook fortsetzen. Gefährlich könnte es aber dann werden, wenn zu viel Werbung integriert werde und somit die Nutzer das Interesse verlieren würden. Um dies zu unterbinden solle eine Steuerungskomponente dafür sorgen, dass eine bestimmte Werbung nur drei Mal am Tag an einen Nutzer gelange.
Ein weiteres Unternehmensziel sei es die Mobile-Werbung zu intensivieren. Durch kontinuierliche Verbesserung der Telekommunikation in vielen Ländern sei heute schnelles Internet auf vielen Mobiltelefonen möglich, was die Nutzung von Facebook erhöhen könnte. Da aber erst zwei Prozent der Werbeausgaben in Mobile-Angebote investiert würden, bestehe hier noch Nachholbedarf.
Laut Zuckerberg werde Facebook schon bald mit dem mobilen Geschäft mehr Umsatz machen als mit Desktop-Rechnern. Hinzu komme die Aussage, dass in den nächsten Jahren die Nutzerzahl auf fünf Milliarden anwachsen solle - ein mutiges Ziel für ein Unternehmen mit ca. 5.300 Mitarbeitern. Bei erfolgreicher Umsetzung könnte dies dem Umsatz weiteren Aufwind gewähren, der momentan bei USD 1,60 pro Nutzer je Quartal liege.
Bei einem aktuellen Kurs von 38,99 USD würden derzeit 31 Analysten bei Bloomberg die Facebook-Aktie mit "kaufen" bewerten, zwölf Analysten mit "halten" und lediglich einer der Analysten auf Bloomberg setze Facebook auf "verkaufen". Das 12-Monats-Kursziel bei Bloomberg liege bei 37,24 USD.
Eine Investmentidee sei zum Beispiel der Long Turbo-Optionsschein Open End (ISIN DE000VZ0CYF8/ WKN VZ0CYF) auf die Aktie von Facebook. Er sei mit einem Basispreis / Knock-Out-Barriere von 33,94 USD / 33,94 USD ausgestattet. Der Abstand zu Knock-Out-Barriere betrage 13,00%. Der Hebel liege bei 7,14. Der aktuelle Kaufpreis belaufe sich auf 3,87 EUR.
Anleger sollten beachten, dass die Entwicklung des Aktienkurses von Facebook von vielen Einflussfaktoren abhängig sei, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Zudem seien vergangene Wertentwicklungen kein Indikator für die Zukunft. Darüber hinaus seien internationale Engagements stets vielseitigen Risiken wie Währungsrisiken oder etwa regulatorischen Risiken ausgesetzt, welche kurz- und langfristig zu negativen Effekten führen und sich negativ auf den Aktienkurs und somit auf die sich darauf beziehenden strukturierten Produkte auswirken könnten.
Es sei zu beachten, dass bei einer Investition in diese Produkte keine laufenden Erträge anfallen würden. Die Produkte seien nicht kapitalgeschützt, im ungünstigsten Fall sei ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals möglich. Bei Zahlungsunfähigkeit des Emittenten bzw. der Garantin drohe dem Anleger ein Geldverlust. Anleger sollten zudem beachten, dass es sich bei Turbo-Optionsscheinen um besonders risikoreiche Instrumente der Vermögensanlage handle. (06.08.2013/oc/a/a) Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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