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Analysen - Marktberichte
23.12.2002
DAX Seitwärtsentwicklung
Hauck & Aufhäuser

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Während die Aktienkurse in den USA im ablaufenden Jahr rückläufig waren, konnten Anleger beim DAX von einem Ausverkauf reden, so die Analysten von Hauck & Aufhäuser.

Die Tiefstände von 1997 und 1998 seien dabei deutlich unterboten worden, nachdem die Unterstützungslinie bei 4.000 Punkten gebrochen worden sei. Aktuell notiere der DAX bereits seit drei Handelstagen mal über, mal unter der 3.000-Punkte-Marke. Gelinge es ihm, dieses Niveau zu halten, wäre eine Kursstabilisierung wahrscheinlich, andererseits drohe erneut ein Rückfall bis zu der Unterstützung bei 2.600 Punkten. In diesem Bereich verlaufe eine massive Unterstützungszone, die in den Jahren 1994 bis 1996 ausgebildet worden sei.

Spätestens hier dürfte dann die Talfahrt beendet sein - dafür spreche zumindest die Kurszielberechnung, welche man aus der Schulter-Kopf-Schulter-Formation 1998 bis 2002 ableite. Mit anderen Worten lasse sich das kommende Jahr auch als das Jahr der Bodenbildung prognostizieren: Keine neuen Gipfelstürme, aber ein Ende der Talfahrt und ein Bruch des Abwärtstrends seien charttechnisch durchaus wahrscheinlich. Weil aber die 200-Tage-Linie bei 4.000 Punkten und die Abwärtstrendlinie noch darüber liege, sollten sich Investoren auf eine Achterbahnfahrt innerhalb dieser Bandbreiten gefasst machen - jedoch lasse eine solche Entwicklung auch viel Raum für aktives Handeln.


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