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Analysen - DAX 100
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02.07.2014
Wave XXL-Optionsscheine auf E.ON: Sichtbares Licht am Ende des Tunnels - Optionsscheineanalyse
X-markets by Deutsche Bank
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www.optionsscheinecheck.de
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Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Experte von X-markets by Deutsche Bank, Nicolai Tietze, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000DT13T73/ WKN DT13T7) sowie einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000DT4YXQ3/ WKN DT4YXQ) der Deutschen Bank bezogen auf die Aktie von E.ON (ISIN DE000ENAG999/ WKN ENAG99) vor.
Noch immer hätten E.ON und RWE mit den Folgen der deutschen Energiewende zu kämpfen. Allerdings scheine nach vielen Jahren trotz der verbleibenden Herausforderungen endlich ein Licht am Ende des Tunnels sichtbar zu werden.
In der Vergangenheit hätten Investoren in Bezug auf die Aktien der beiden großen deutschen Energieversorger E.ON und RWE reichlich Geduld mitbringen müssen. Zuletzt hätten sich beide DAX-Papiere jedoch stark erholt gezeigt. Zwar seien sie immer noch sehr weit von den Notierungen entfernt, die sie zum Beispiel noch vor der jüngsten Wirtschafts- und Finanzkrise hätten erreichen können. Allerdings schien sich nach einer zwischenzeitlichen Bodenbildung zuletzt so etwas wie eine Kurserholung abzuzeichnen, so die Experten von X-markets by Deutsche Bank. Wie nachhaltig diese sein könne, müsse sich aber noch herausstellen. Selbst im Zuge des lang anhaltenden Abwärtstrends bei E.ON & Co habe es immer wieder Erholungsversuche gegeben, die allerdings häufig relativ schnell an Dynamik verloren hätten.
Während an den Märkten weiterhin gerätselt werden dürfe, ob die Aktien von E.ON und RWE nun eine Wende eingeläutet hätten, frage man sich genauso, was die zwischenzeitliche Erholung ausgelöst habe. Immerhin hätten beide Konzerne enttäuschende Ergebnisse für das erste Quartal 2014 präsentiert und damit nicht gerade für Aufbruchsstimmung gesorgt. Neben Umsatz- und Gewinnrückgängen habe auch die Prognose für das Gesamtjahr wenig überzeugen können.
Bei der Vorstellung der jüngsten Zahlen am 13. Mai habe E.ON bestätigt, dass man in diesem Jahr einen weiteren Rückgang beim EBITDA von 9,3 Mrd. Euro in 2013 auf 8,0 bis 8,6 Mrd. Euro erwarte. Beim für die Dividende entscheidenden nachhaltigen Konzernüberschuss solle es wiederum von 2,2 Mrd. Euro auf 1,5 Mrd. Euro bis 1,9 Mrd. Euro weiter nach unten gehen. Zudem hätten die Düsseldorfer für die Zeit danach keine nennenswerten Verbesserungen in Aussicht gestellt, sondern eher eine Stabilisierung auf dem niedrigen Niveau prognostiziert.
Ein großer Unsicherheitsfaktor sei für die deutschen Energieriesen bisher das regulatorische Umfeld gewesen. Doch mit der Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) könnte mehr Planungssicherheit entstehen. Gleichzeitig habe E.ON gezeigt, dass man sich immer besser auf die Energiewende einstellen könne. Schließlich hätten die Erneuerbaren Energien im ersten Quartal fast 600 Mio. Euro zum konzernweiten EBITDA und damit 20 Prozent mehr als im Vorjahr beigetragen. Daneben habe man sich zuletzt über die von den Finanzbehörden zurückerstatteten Brennelementesteuerbeträge freuen können. Diese könnten jedoch erst nach endgültigen Gerichtsurteilen zu diesem Thema ergebniswirksam verbucht werden.
Ein großer Erfolg wäre es für die Konzerne zudem, wenn die Kernkraftaktivitäten an den deutschen Staat abgewälzt werden könnten und die Risiken zu geringen Rücklagen für den Rückbau alter Atommeiler für die Unternehmen verschwinden würden. Im Gegensatz dazu dürften die anhaltend hohe Verschuldung von E.ON und RWE oder der schleppende Ausbau des Geschäfts außerhalb Deutschlands einer nachhaltigen Kurserholung im Wege stehen.
Spekulative Anleger, die steigende Kurse der E.ON-Aktie erwarten würden, könnten mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 3,37, die Knock-Out-Schwelle bei 11,20 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 3,44; Knock-Out-Schwelle bei 18,50 Euro) auf fallende Kurse der E.ON-Aktie setzen. (Stand vom 01.07.2014) (02.07.2014/oc/a/d) Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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