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Analysen - Ausland
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28.08.2014
eBay-StayHigh-Optionsschein: eBay-Aktie hat gewaltigen Satz nach vorne gemacht - Optionsscheineanalyse
ZertifikateJournal
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www.optionsscheinecheck.de
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Schwarzach am Main (www.optionsscheinecheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe einen StayHigh-Optionsschein (ISIN DE000SG43GU9/ WKN SG43GU) der Société Générale auf die Aktie von eBay (ISIN US2786421030/ WKN 916529) vor.
eBay-Aktien hätten in den vergangenen Tagen einen gewaltigen Satz nach vorne gemacht. Auslöser seien Spekulationen gewesen, wonach der Onlinehändler nun doch eine Abspaltung des Bezahldienstes Paypal in Erwägung ziehe. Einem Medienbericht zufolge könne es schon im nächsten Jahr zu dem Schritt kommen. Demnach seien die Kandidaten für den Paypal-Chefposten bereits über eine mögliche Ausgliederung der Sparte informiert worden. Noch sei aber unklar, ob es bereits eine Entscheidung gebe und wie genau der Plan umgesetzt werden könnte.
Bereits im Januar habe Carl Icahn auf eine Ausgliederung des Bezahldienstes gedrängt. Damals habe eBay-Chef John Donahoe den Forderungen des Investors eine klare Absage erteilt. "Wir glauben nicht, dass eine Aufspaltung des Unternehmens der beste Weg ist, den Wert für die Anteilseigner zu steigern", habe das Unternehmen damals argumentiert. Icahn und auch andere Investoren hingegen würden glauben, "dass es Investoren und Analysten schwer fällt, die zugrunde liegenden Geschäftsbereiche richtig zu bewerten und voll zu verstehen, weil eBay und Paypal derzeit kombiniert sind". Als getrennte Unternehmen könnten sie besser von ihrem Wert überzeugen - und Paypal zudem möglicherweise noch stärker wachen. Schließlich könnten dann auch die eBay-Konkurrenten auf den Bezahldienst zurückgreifen.
Leicht würde eBay die Trennung von der Tochter sicherlich nicht fallen. Denn Paypal sei das Zugpferd des Konzerns. Im zweiten Quartal seien die Erlöse der Tochter um 20 Prozent gewachsen. Nur deswegen habe eBay den durch einen Cyberangriff bedingten Umsatzrückgang zu Beginn des Jahres und die Einbußen aufgrund eines veränderten Google-Suchalgorithmus wegstecken und unter dem Strich noch ein Umsatzplus von 13 Prozent erzielen können.
Klar, eine Abspaltung via Börsengang - wie ihn Icahn fordere - würde eBay voraussichtlich ordentlich Geld in die Kasse spülen. Geld, mit dem man mehr Nutzer auf den Online-Marktplatz locken und neue Projekte anschieben könnte. Andererseits würden Paypal und eBay eng zusammenhängen. Fast die Hälfte des jüngsten eBay-Quartalsumsatzes sei über die Tochter abgewickelt worden. Paypal wiederum profitiere von der Integration in die eBay-Plattform.
Natürlich könnte eBay bei einem Börsengang einen Großteil der Aktien zurückhalten und so dem Unternehmen auf der einen Seite mehr unternehmerische Eigenständigkeit verschaffen, auf der anderen Seite aber den Einfluss auf den Bezahldienst wahren. Allerdings stünden Branchenkenner einem Börsengang von Paypal eher skeptisch gegenüber. Sie würden an dem Wachstumspotenzial im Bereich der Paymentdienste zweifeln. Im Vergleich zu Kreditkarten würden die mobilen Zahlungsmöglichkeiten kaum eine Rolle spielen. Techniken wie berührungslose Kreditkarten oder die Nahfeld-Technik in Smartphones hätten sich nie durchgesetzt. Gleichzeitig seien die Margen nicht allzu üppig. Denn die Infrastruktur für die Zahlungsabwicklung werde meist von den Kreditkartenfirmen gestellt - und das koste.
Und so komme noch eine weitere Option für Paypal in Betracht: ein Verkauf. Insidern zufolge könnte eBay gerade versuchen, den potenziellen Preis für die Tochter in die Höhe zu treiben. Als heißer Kandidat für eine mögliche Übernahme komme natürlich Google in Frage. Die Datenkrake verfüge nicht nur über das nötige Kleingeld. Mit dem Kauf von Paypal würde die Suchmaschine in diesem Segment endlich seine Pflöcke einschlagen. Denn in der Vergangenheit seien sämtliche Versuche des Tech-Giganten, hier Fuß zu fassen, kläglich gescheitert.
Die Spekulationen um Paypal sollten der eBay-Aktie noch eine Weile Auftrieb geben, sie zumindest aber - wie in den knapp zwei Jahren zuvor - weiterhin über 48 Dollar halten. Mit einem StayHigh-Optionsschein der Société Générale könne man genau darauf setzen: Das aktuell zu Briefkursen um 8,40 Euro gehandelte Papier werde im Januar zum Maximalbetrag von 10 Euro getilgt, sofern die eBay-Aktie bis zum finalen Bewertungstag am 19. Dezember über 48 Dollar (Abstand: 13,9 Prozent) notiere. Daraus errechne sich eine schnelle Renditechance von 19,1 Prozent oder 55,2 Prozent p.a. (Ausgabe 34/2014) (28.08.2014/oc/a/a) Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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