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Analysen - Ausland
26.09.2014
Open End Turbo-Call auf Microsoft: Alternative zur Aktie - Optionsscheineanalyse
HebelprodukteReport

www.optionsscheinecheck.de

Gablitz (www.optionsscheinecheck.de) - Die Experten vom "HebelprodukteReport" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe einen Open End Turbo-Call-Optionsschein (ISIN DE000US9F0U8/ WKN US9F0U) der UBS auf die Microsoft-Aktie (ISIN US5949181045/ WKN 870747) vor.

Nach dem markanten Kursanstieg auf bis zu 47,57 USD habe die Rally der Microsoft-Aktie in den vergangenen Tagen eine kleine Verschnaufpause eingelegt. Wer den kleinen Rücksetzer des Aktienkurses - bei der Erstellung dieses Beitrages sei die Microsoft-Aktie bei 46,61 USD gehandelt worden - als günstige Einstiegsgelegenheit in die Aktie ansehe, könnte als Alternative zum direkten Aktienkauf einen kleinen Einsatz in Long-Hebelprodukte auf die Microsoft-Aktie wagen. Selbstverständlich sei die Investition in Long-Hebelprodukte mit einem wesentlich höheren Risiko als die direkte Veranlagung in eine Aktie verbunden. Allerdings lasse sich das effektive Verlustrisiko mit Long-Hebelprodukten limitieren.

Derzeit müsse man beim Kauf von 100 Microsoft-Aktien 4.661 USD hinblättern, was beim EUR/USD-Kurs von 1,286 USD einem EUR-Gegenwert von 3.624 EUR entspreche. Lege die Aktie um 5 Prozent auf 48,94 USD zu, dann würden Anleger einen Ertrag von 233 USD (181 EUR) erzielen. Mit Turbo-Calls könnten Anleger mit wesentlich geringerem Kapitalaufwand das gleiche Veranlagungsergebnis wie mit dem Direktinvestment in die Aktie erzielen.

Investiere man beispielsweise in 1.300 Stück des UBS-Open End Turbo-Calls auf die Microsoft-Aktie mit KO-Marke und Basispreis bei 43,924313 USD, BV 0,1, dann betrage der Kapitaleinsatz beim aktuellen Kaufpreis des Scheines von 0,25 EUR gerade einmal 325 EUR. Lege die Aktie auf 48,94 USD zu, dann werde sich der innere Wert des Turbos auf 0,39 EUR (+56 Prozent) erhöhen, was den Wert der 1.300 Turbo-Calls auf 507 EUR (+182 EUR) erhöhen werde. Falle die Aktie beispielsweise auf 40 USD, dann müssten sich Aktieninvestoren mit einem Verlust von 514 EUR abfinden, während der Inhaber des Turbo-Calls sein Maximalverlustrisiko auf den Kapitaleinsatz von 325 EUR begrenze. (Ausgabe 35/2014) (26.09.2014/oc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.



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