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Analysen - Neuer Markt
16.12.1999
Balda Fortsetzung der Erfolgsstory
Der Aktionär

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Spricht man bei PCs von „Intel inside“, so müsste es bei Mobiltelefonen „Balda outside“ heißen, so „Der Aktionär“.

Die Balda AG (WKN 521510) entwickele, konstruiere und produziere in enger Zusammenarbeit mit seinen Kunden Handy-Schalen und Klarsicht-Displays für Handys. Die Global Player der Mobilfunkindustrie Motorola, Siemens, Ericsson und Nokia, die zusammen 70 Prozent des Weltmarktanteils abdeckten, zählten zum erlesenen Kundenstamm der Ostwestfalener. Das Unglaubliche an der Erfolgsgeschichte Baldas sei, dass in diesem Markt laut Vorstandsvorsitzendem Gerhard Holdijk auf absehbare Zeit gar kein Wettbewerb stattfinde, da die Nachfrage das Angebot überhaupt nicht befriedigen könne.

Nokia rechne global bis zum Jahr 2003 mit fast einer Mrd. Mobilfunkbenutzern, nachdem im letzten Jahr noch 300 Mio. Kunden mobil telefonierten.
Das enorme Wachstumspotenzial des Unternehmens drückt sich den Experten zufolge auch in den Umsatz- und Ertragsprognosen von Balda aus. Nachdem die Gesellschaft im ablaufenden Geschäftsjahr von einem Gewinn in Höhe von 22 Cents je Aktie ausgehe, sei für 2002 ein Ergebnis je Aktie von 2,64 Euro geplant. Das Umsatzvolumen werde sich im gleichen Zeitraum auf 250 Mio. Euro verdreifachen, während der Mitarbeiterstamm lediglich um 30 Prozent erhöht werde. Bemerkenswert sei, dass die Erlöse nach Meinung von „Der Aktionär“ aus der Geschäftstätigkeit für 2000 schon zu 100 Prozent und für das darauffolgende Jahr zu 60 Prozent durch vertragliche Vereinbarungen gedeckt seien. Zusätzlich sei das Unternehmen mit einem Formenbauer in Übernahmeverhandlungen, die womöglich kurz vor einem erfolgreichen Abschluss stehe. Die Akquisition würde nochmals ein Umsatzpotenezial von 51 Mio. Euro für die nächsten Jahre eröffnen, die bisher noch nicht in der konservativen Schätzungen eingerechnet seien, urteilen die Experten.

Vergleiche man die Kursentwicklung des Handchip-Herstellers Dialog – ein Plus von circa 230 Prozent seit Erstnotiz – mit der von Balda, sollte die Gesellschaft eigentlich erst am Anfang einer Hausse stehen. Die Aktie habe sich zwar seit dem IPO schon verdoppelt, doch die genannten Gründe sprechen laut „der Aktionär“ für eine Fortsetzung der Erfolgsstory.


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