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Analysen - DAX 100
23.12.1999
Dürr verkaufen
WGZ-Bank

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Der Analyst Klaus Weihermann von der WGZ-Bank stuft die Aktie des Lackieranlagen-Spezialisten Dürr (WKN 556520) weiterhin auf „Underperformer“ ein.

Der Neun-Monats-Bericht sei erwartungsgemäß ausgefallen. Der Umsatz sei um 5,6 Prozent auf 1,23 Mrd. DM gestiegen und das Vorsteuerergebnis um 2,1 Prozent auf 32,5 Mio. DM gesunken. Das EBIT weise einen Zuwachs von 19,2 Prozent auf.

Mit der zum 01.04.1999 übernommenen US-Gesellschaft Premier Manufacturing Support Services baue Dürr den wichtigen und margenträchtigen Dienstleistungssektor und somit die Systemkompetenz weiter aus.

Die Mögliche Kapitalerhöhung zur Finanzierung der relativ teuren Akquisition Carl Schenk könne sich belastend auswirken.

Für die Jahre 1999 bis 2001 rechnet der Experte mit einem DVFA/SG-Gewinn je Aktie von 1,79; 2,00 und 2,12 Euro.

Angesichts der schwachen Geschäftsentwicklung könne dem Anleger der Positionsabbau bezüglich des MDAX-Titels empfohlen werden.



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