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Analysen - DAX 100
13.09.2018
Open End Turbo Long auf Lufthansa: 100-Prozent-Chance - Optionsscheineanalyse
boerse-daily.de

www.optionsscheinecheck.de

Lauda-Königshofen (www.optionsscheinecheck.de) - Maciej Gaj von "boerse-daily.de" stellt in seiner aktuellen Veröffentlichung einen Open End Turbo Long-Optionsschein (ISIN DE000DS585U4/ WKN DS585U) von der Deutschen Bank auf die Lufthansa-Aktie (ISIN DE0008232125/ WKN 823212) vor.

Zeichen stünden auf Erholung. Bei 22 Euro lasse sich ein Support erkennen, den die Lufthansa-Aktie als Startbahn zum Abflug nutzen könne. Mit einem Open End Turbo Long könnte sich bei einer steigenden Lufthansa-Aktie eine Trend-Chance von 100 Prozent ergeben.

Am Dienstag habe die Lufthansa Verkehrszahlen vorgelegt. Im August habe die Fluggesellschaft insgesamt 13,8 Millionen Passagiere befördert, das sei ein Plus von zehn Prozent zum Vorjahresmonat gewesen. In den ersten acht Monaten dieses Jahres hätten die Airlines des Konzerns insgesamt rund 94,8 Millionen Fluggäste an Bord gezählt (plus 11,2 Prozent). Die angebotenen Sitzkilometer hätten im August um 8,2 Prozent über dem Vorjahr gelegen, wobei der Absatz um 8,7 Prozent gestiegen sei. Die Auslastung der Maschinen, der Sitzladefaktor, habe sich hier um 0,5 auf 86,4 Prozent erhöht. Das Frachtangebot sei um 3,6 Prozent gestiegen, da aber weniger Tonnenkilometer verkauft worden seien, habe der Nutzladefaktor um 2,7 auf 63,2 Prozent nachgegeben.

Ein Jahr nach der Air-Berlin-Pleite habe die Lufthansa im Ferienmonat aufgrund eines größeren Angebots und steigenden Absatzes weiter zugelegt. Wegen größerer Nachfrage seien damals vor allem auf innerdeutschen Strecken die Preise gestiegen. Später habe die Lufthansa 77 Flugzeuge und Mitarbeiter von Air Berlin übernommen. Konkurrent Ryanair müsse sich dagegen mit der Forderung nach höheren Gehältern und neu strukturierten Arbeitsverhältnissen seiner Piloten und Flugbegleiter auseinandersetzen. So habe der Low-Cost-Carrier nach einem 24-Stunden-Streik der Mitarbeiter von 150 abgesagten Verbindungen berichtet, darunter die meisten an den größten Standorten in Frankfurt und Berlin.

In einem stabilen Marktumfeld seien zur Wochenmitte vor allem die zuletzt überproportional gefallenen Aktien gefragt gewesen. Die Aktie der Lufthansa habe seit Jahresbeginn um dreißig Prozent nachgegeben. Durch ihre nun günstigere Bewertung könnte die Lufthansa-Aktie für Anleger wieder attraktiv erscheinen. Fundamental würden die Anteile derzeit zu einem geschätzten Kurs/Gewinn-Verhältnis für dieses Jahr (KGV18e) von 5,2 gehandelt. Zudem ergebe sich eine interessante Dividendenrendite von 3,8 Prozent. Mit beiden Kennzahlen könne sich die Aktie von den europäischen Wettbewerbern abheben. Auch technisch habe sich die Lage für die Lufthansa-Aktie inzwischen aufgehellt.

Denn Ende Juli, Anfang August seien die Papiere aus einem zuvor seit Anfang dieses Jahres bestehenden Abwärtstrend mit einem Kurssprung nach oben ausgebrochen und hätten unmittelbar danach ein Zwischenhoch bei 24,45 Euro erreicht. Seitdem hätten sich die Notierungen zwischen 22 und 24 Euro zur Seite bewegt, wobei in den letzten Tagen die Unterstützung mehrmals bestätigt worden sei. Mit dieser könnte zudem ein möglicherweise vom Tief von Anfang Juli um 20 Euro ausgehender Aufwärtstrend entstehen. Zusammen mit dem Support könnte die Lufthansa-Aktie diesen Bereich als Basis für eine Erholung nutzen und auf der Kurzstrecke Ziele bis 24,45 Euro, auf der Langstecke darüber hinaus anfliegen.

Mit einem Open End Turbo Long könnten risikofreudige Anleger, die von einer steigenden Lufthansa-Aktie ausgehen würden, jetzt mit einem Hebel von 5,0 überproportional profitieren. Der Abstand zur Stopp-Loss-Barriere betrage dabei 19,7 Prozent. Der Einstieg in eine spekulative Position biete sich stets unter der Beachtung eines risikobegrenzenden Stoppkurses an. Dieser könnte hier im Basiswert bei 21,50 Euro platziert werden. Im Open End Turbo Long ergebe sich daraus ein Stoppkurs von 0,35 Euro. Ein Ziel nach oben könnte um 27 Euro bestehen, woraus sich eine 100-Prozent-Chance ergebe. Das Chance/Risiko-Verhältnis für diese spekulative Idee betrage 4,2 zu 1. (13.09.2018/oc/a/d)


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